In der Planung: Neubau-Quartier am Alten Güterbahnhof Köpenick

Idyllische Seenlandschaft Treptow-Köpenick Idyllische Seenlandschaft Treptow-Köpenick

Zu den 16 großen Stadtentwicklungsprojekten in Berlin zählt das Gelände um den Alten Güterbahnhof Köpenick, unweit der jetzigen S-Bahn-Station. Hier, im Südosten der Hauptstadt, wird in den nächsten Jahren in rund 1.800 Neubauwohnungen Platz für 5.000 Menschen entstehen. Auch an neue Arbeitsplätze rund um den Brandenburgplatz ist gedacht. Lesen Sie mehr!

Ungefähr 58 Hektar groß ist das brach liegende Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick, auf dem ab 2023 neuer Wohnraum entsteht. Rund drei Jahre haben die vorausgehenden Planungsarbeiten in Anspruch genommen. Jetzt steht seit Mitte September dieses Jahres konkret fest: das Neubau-Quartier wird realisiert. Allerdings gilt auch hier: Gut Ding will Weile haben. Die Arbeiten werden insgesamt 15 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen. Bei einem Baustart ab 2023 können dann frühestens 2038 die ersten Bewohner einziehen.

Von den 1.800 Neubauwohnungen werden 40 Prozent als preiswerter Wohnraum mit Mietpreisbindung entstehen. Zudem sollen Genossenschaften an der Wohnraumentwicklung beteiligt werden. Aber nicht nur das: auch zwei Grundschulen und eine integrierte Sekundarschule stehen auf dem Plan. Die kleineren Gewerbebetriebe am Brandenburgplatz werden, so steht es auf der Website der Stadtentwicklung Berlin, in jedem Fall bestehen bleiben und um weitere Gewerbeeinheiten ergänzt.

Erste Baumaßnahmen auf dem Areal des Industriedenkmals geplant

Konkrete nächste Schritte gibt es bereits für das Areal des Industriedenkmals, wo sich noch der Köpenicker Hof, ein Wohnwagenstellplatz mit Biergarten und Räumen für Feierlichkeiten befindet. Vor über hundert Jahren entstand auf diesem, von Bäumen umgebenen Gelände, das erste Gaswerk in Köpenick.

Biergarten des „Köpenicker Hofs“. (Bild: Köpenicker Hof)

Nicht nur die idyllische Atmosphäre haben Kurzurlauber und Wochenendgäste zu schätzen gelernt, auch die Anbindungen an die S-Bahn mit weniger als fünf Minuten Wegstrecke sind ein klares Plus für den Standort. Das werden auch die künftigen Bewohner zu schätzen wissen. Ebenfalls optimal: die Altstadt von Köpenick ist zu Fuß in knapp 15 Minuten erreicht.

Jetzt ist für dieses Gelände ein erster Bebauungsplan in Arbeit. Die bauliche Umgestaltung auf dem Areal um das Industriedenkmal ist somit die erste, die in Angriff genommen wird. Bis Ende 2021 läuft der Mietvertrag für den Köpenicker Hof. Danach soll ersten Medienberichten zufolge der Wohnwagenpark einer Grundschule weichen. Der Biergarten wird – Stand heute – erhalten bleiben.

Umbau S-Bahnhof Köpenick zum Regionalbahnhof

Eng verbunden mit dem neuen Stadt-Quartier ist ein Umbau des S-Bahnhofs zum Regionalbahnhof. Im Rahmen der Umbauarbeiten werden direkte Zugänge ins neue Wohnquartier gelegt. Denn: die Wohnanlage soll autoarm werden, das heißt, es wird weder eine Tiefgarage noch PKW-Stellplätze im Wohnquartier geben. Stattdessen werden zwei eigene Garagenkomplexe für jeweils 500 PKW realisiert. Eine davon soll am Brandenburgplatz gebaut werden, die andere am Bahnhof Köpenick. Ergänzend gibt es ein Mobilitätskonzept, das Stellplätze für Fahrräder und Carsharing-Möglichkeiten vorsieht. Besonders ökologische Aspekte wie diese sind den Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Rahmen von Informations-Cafés und weiteren Veranstaltungen über das Projekt informieren können, wichtig.

Im Rahmen der Entstehung des Neubau-Quartiers wird sich in der gesamten Umgebung des ehemaligen Güterbahnhofes einiges verändern. Eine Umgehungsstraße mit dem Namen „Ostumfahrung Bahnhofstraße“ ist anvisiert mit dem Ziel, weite Teile des Viertels besser an benachbarte Stadtteile anzubinden und Engpässe im Verkehrsfluss zu überwinden.

Nicht wenige Besucher der Informationsveranstaltung zum Neubau-Quartier wünschten sich, dass einige der grünen Brachen auf dem Gelände erhalten bleiben. Des Weiteren soll ein Stadtteilpark auf dem Areal entstehen. Begrünte Dächer und Hausfassaden und die Verwendung von ökologischem Baumaterial, zum Beispiel Holz, sind weitere Elemente, die bereits Einzug in die Planungskonzepte gefunden haben.

Neubauprojekt „BUWOG Uferkrone Suno“ (Bild: BUWOG)

Treptow-Köpenick – Stadtteil mit Potenzial

Das weitläufige Treptow-Köpenick gehört seit Jahren zu den Gebieten mit der höchsten Neubau-Dichte in Berlin. Die Nähe zum Wissenschaftsstandort Adlershof und zum neuen Flughafen BER steigert die Attraktivität der Lage um ein Weiteres. Wer in Treptow-Köpenick wohnt, genießt einerseits die Nähe zu Naturgebieten und andererseits gute Anbindungen in alle Richtungen. Das macht den Standort zum gefragten Quartier für Familien, aber auch für Pendler und für Ruhe liebende Menschen, die die Nähe zur Metropole schätzen.

An der Spreestraße 6-16 entsteht das Neubauprojekt „BUWOG Uferkrone Suno“.

Hier, direkt an der Spree, gibt es nur noch wenige Eigentumswohnungen. Auch in diesem Quartier genießen die künftigen Bewohner eine energieeffiziente Bauweise im KfW-55-Effizienzhaus-Standard und profitieren von hervorragenden Anbindungen ins Zentrum und zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Adlershof WISTA.

Finden Sie Ihr Neubauprojekt in Berlin auf dem neubau kompass.

Unser Titelbild (pixabay) zeigt eine idyllische See-Landschaft in Treptow-Köpenick.

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