2.000 Neubauwohnungen in der Siemensstadt beschlossen

Jetzt ist es beschlossene Sache: in Spandau entsteht der Siemens Zukunftscampus. Ein gemischtes Quartier mit 2.000 Neubauwohnungen, Gewerbe, Forschungseinrichtungen und Schulen. Vor wenigen Tagen gab der Konzern die Entscheidung des Berliner Senats bekannt. Berlin kommt dem Weltkonzern demnach bei den Punkten Denkmalschutz, Planungsrecht und Ausbau der Infrastruktur in großen Schritten entgegen. Die Investitionssumme in den Zukunfts-Campus beträgt 600 Millionen Euro. Für Siemens eine der größten Einzelinvestitionen der Firmengeschichte.


Der Innovationscampus entsteht auf dem Areal des Dynamowerkes und des Schaltwerks. Platz ist genügend vorhanden. In Berlin gehören Siemens insgesamt 70 Hektar – bebaut sind lediglich 40 Hektar. Großes hat sich der Konzern vorgenommen, es werden bereits Vergleiche mit San Francisco (Silicon Valley) gezogen.

Damit das klappt, ist der Ausbau des Breitbandnetzes ein entscheidender Punkt für die Umgestaltung zum Innovations-Quartier. Hier hat der Senat grünes Licht gegeben, den Konzern bestmöglich zu unterstützen.

Auch im Bereich Verkehr wird sich etwas tun: die seit längerem stillgelegte Siemensbahn wird wieder den Betrieb aufnehmen und in Kombination mit dem S-Bahn-Ring zu einem schnelleren Anschluss an den BER-Flughafen führen. Das ist nicht die einzige „Wiederbelebung“ eines alten Plans, wie Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG bekräftigt: „Das Gründungskonzept der Siemensstadt 1897 bestand darin, Arbeiten, Forschen und Wohnen zu vereinen und damit eine intakte Symbiose für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen. […] Genau darum geht es uns auch in der Siemensstadt 2.0.“, so Kaeser.

Seit jeher ist die Siemensstadt als Wohnquartier beliebt. Wer in Spandau eine Wohnung sucht, für den ist und war ein Domizil in einem der Backsteingebäude der Siemensstadt stets eine gute Wahl. Mittlerweile zählt die Großsiedlung sogar zum Weltkulturerbe der Unesco.

Mit der Neugestaltung und Erweiterung dieses Quartiers bekennt sich der Weltkonzern zu seinen Wurzeln: In Berlin hat Siemens als „Start up“ vor 171 Jahren in einem Kreuzberger Hinterhof begonnen. Daraus ist ein „Global Player“ geworden. Beim Innovationsquartier in Spandau geht es nicht zuletzt darum, den Ruf Deutschlands als eines der führenden Länder im Bereich neue Technologien zu verbessern.

Siemensstadt

Innovationsstandort Siemensstadt in Berlin-Spandau. Bild: SIEMENS AG

Vorwiegend werden deshalb auf dem Campus die Forschungseinrichtungen zu Künstlicher Intelligenz, Elektromobilität, Internet der Dinge und Industrie 4.0. etabliert. Alles Themen, zu denen weltweit viel passiert und wo Deutschland nun in erster Reihe mitmischen will. Auf der Agenda stehen neben dem Breitbandausbau deshalb die Erweiterung des Straßennetzes im Viertel und die Erneuerung der Siemensbahn. Damit die künftigen Bewohner der 2.000 Wohneinheiten und die vielen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im neuen Quartier tätig sein werden, so gut wie möglich zum Standort kommen.

Immobilienstandort Spandau

Bis vor wenigen Jahren galt Spandau nicht als erste Wahl bei (Neu)Berlinerinnen und Berlinern. Das hat sich mittlerweile geändert und mit dem neuen Technologie-und Wohn-Quartier wird die Nachfrage nach Wohnraum in dem ehemaligen „Außenbezirk“ wahrscheinlich weiter anziehen.

Familiendomizile im Neubauprojekt „Havelgärten“ in Berlin-Spandau. Bild: First Home

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