Berlin verzeichnet höchsten Preisanstieg im Neubau

Jetzt ist es so weit. Erstmals hat der Preisanstieg für Neubau-Immobilien in Berlin den in München überholt. Das ging nach Ansicht einiger Immobilien-Spezialisten schneller als gedacht. Es freut Anbieter, erschreckt Käufer. Um insgesamt 7,4 Prozent stiegen in Berlin die Preise für Neubauwohnungen im frei finanzierten Geschosswohnungsbau im September 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum September 2016.

Die Angaben stammen von PROJECT Research, einem Segment der PROJECT Investment Gruppe, die sich mit Entwicklung, Verwaltung und Management von Kapitalanlagen im Immobilien-Bereich beschäftigt. Die Research-Abteilung beobachtet Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt der sieben  Metropolen Berlin, Hamburg,  Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf und Köln und veröffentlicht regelmäßig Reports dazu. Alle oben genannten Metropolen boomen und die Preissteigerungen werden Experten zufolge bis 2020 anhalten. Mittlerweile lebt fast jeder achte Deutsche in einer der sieben größten Städte im Land. Das geht aus einer früher in diesem Jahr veröffentlichten Studie des Verbands der Sparda-Banken hervor.

Berlin: 19.243 Euro/qm keine Seltenheit

Neben Berlin zogen die Preise in dieser Höhe auch in Frankfurt an. In der Mainmetropole verzeichneten die Immobilien-Spezialisten einen Preisanstieg um ebenfalls 7,4 Prozent. Allerdings sind die Quadratmeterpreise in Frankfurt laut dem aktuellen Bericht von PROJECT Research niedriger als in Berlin. Die Hauptstadt, vor einigen Jahren noch für „moderate Immobilienpreise“ beliebt, spielt ihre Trümpfe jetzt richtig aus. Der höchste Quadratmeterpreis im Jahresvergleich lag bei 19.243 Euro – der niedrigste bei 3.086 Euro. Durchschnittlich 5.576 Euro kostet der Quadratmeter in der Neubauwohnung aktuell. Im September 2016 waren es noch 5.194 Euro.

schweizer park

Neu in Berlin-Lichterfelde: Schweizer Park. Bild: PROJECT Immobilien Berlin

In München hingegen, lange die Stadt mit den höchsten Preisanstiegen, verzeichneten die Immobilien-Experten von PROJECT Research im Jahresvergleich Preissteigerungen von 4,4 Prozent. Immer noch ist München die Stadt mit den höchsten Quadratmeterpreisen insgesamt (7.720 Euro im Durchschnitt).

Neue „Gründerzeit“ in Berlin

Dennoch ziehen die Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen zum Kauf in Berlin rapide an. Die Hauptstadt ist nicht nur die flächenmäßig größte, sondern auch am stärksten wachsende Stadt in Deutschland. Immobilien-Experten sprechen von einer „neuen Gründerzeit“ in Berlin. Längst sind Eigentumswohnungen in Berlin auch bei internationalen Kapitalanlegern in China und Brasilien auf der „Kaufliste“. Und es sind vorwiegend die gut ausgestatteten Neubauwohnungen, welche die Preise nach oben treiben. Nachgefragt werden am meisten mittlere Größen bis zu ca. 70 Quadratmeter. Wohnungen dieser Größenordnung lieben Singles und Paare als Eigennutzer und sie lassen sich auch als Kapitalanlage hervorragend vermarkten.

Ein Fazit für Käufer könnte nun sein, nicht zu lange mit dem Erwerb der Neubauwohnung in Berlin zu warten, denn dass die Preise in der Hauptstadt sinken, ist in den kommenden Jahren wohl nicht zu erwarten.

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Zum Beispiel das Neubauvorhaben „Schweizer Park“ auf unserem Foto im Beitrag. Angeboten werden 66 Eigentumswohnungen in Berlin-Lichterfelde.

Titelbild: pixabay

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Hier kommt der Text "über mich rein".

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