15.000 Neubauwohnungen in Berlin gefragt

Neubauprojekt in Berlin-Schöneberg: Am Lokdepot 14. Foto: ZIEGERT - Bank- und Immobilienconsulting Neubauprojekt in Berlin-Schöneberg: Am Lokdepot 14. Foto: ZIEGERT - Bank- und Immobilienconsulting

Über 160.000 Menschen sind in den vergangenen vier Jahren in die Hauptstadt gezogen. Bis zum Jahr 2030 werden ca. 400.000 Neu-Berliner hinzukommen. Ohne Flüchtlinge, die in dieser Statistik noch nicht einberechnet sind. Das heißt für die Stadt: neue Wohnungen müssen her. Und zwar schnell.

Neubauprojekt in Berlin-Schöneberg: Am Lokdepot 14. Foto: ZIEGERT - Bank- und Immobilienconsulting

Neubauprojekt in Berlin-Schöneberg: Am Lokdepot 14. Foto: ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting

Auf der Veranstaltung „Unternehmertafel“ tauschten sich jetzt Vertreter aus der Bauwirtschaft mit Banken und Politikern über dieses Thema aus. Fazit: Berlin braucht jedes Jahr um die 15.000 Neubauwohnungen, damit der Bedarf an Wohnraum bis zum Jahr 2030 gedeckt werden kann. Zum Vergleich: in Deutschland insgesamt braucht es ca. 400.000 Neubauwohnungen jährlich. Das hat das Prestel Institut in einer aktuellen Studie herausgefunden. Dabei sind allerdings ein paar Sachen zu bedenken.

Den Zeitfaktor verringern

Zum einen der Zeitfaktor. Ein Haus – gleich welcher Kategorie – ist nicht in einer Woche errichtet. Es braucht sehr viel Zeit in der Hauptstadt, ehe aus einem Plan eine Schlüsselübergabe wird. In der Regel vergehen drei bis vier Jahre, bis auf einem Grundstück, für das bereits ein Bebauungsplan vorliegt, tatsächlich gebaut werden kann. Hier fordern Bauträger aktuell kürzere Bearbeitungszeiten von den Bauämtern. Ziel ist, Planverfahren zu beschleunigen.

Zum anderen sind es gestiegene Auflagen seitens des Staates, die das Bauen zum Teil langwieriger und auch teurer machen. Dazu gehören energetische Auflagen und Lärmschutzanforderungen. Diese Punkte sind zum Teil wichtig, um bundesweite Regularien zu erfüllen, verhindern jedoch gleichzeitig, dass schnell neuer Wohnraum geschaffen wird. Dann wäre da noch der Kostenfaktor. In einigen Stadtteilen Berlins steigen die Kosten für Neubauwohnungen und Häuser derzeit rasant.

Neues Darlehen erleichtert Familien den Immobilienkauf

Mit einem neuen Förderdarlehen wollen die Investitionsbank Berlin und das Land jetzt insbesondere jungen Familien den Erwerb einer eigenen Neubauwohnung oder eines neuen Hauses erleichtern. Das „IBB Familienbaudarlehen“ will Familien mit geringerem Einkommen in die Lage versetzen, sich trotz einer niedrigeren Eigenkapitalquote eine Immobilie zuzulegen. Die Förderung läuft über zinsverbilligte Kredite, die meist neben einem von der Hausbank gewährten Baudarlehen nachrangig vergeben werden. Es gelten fix definierte Einkommensgrenzen. Wir stellen die Konditionen des neuen Darlehens für Berliner Familien in Kürze detailliert vor.

Es gibt genügend Wohnflächen in Berlin

In einem Punkt liegt Berlin verglichen mit Frankfurt oder Stuttgart weit vorne: in der Hauptstadt gibt es noch genügend Wohnflächen. Bauträger müssen also nicht auf die Schließung teurer Baulücken, in Mitte zum Beispiel, zurückgreifen, um Wohnraum zu schaffen. Gerade in äußeren Bezirken, die in der Regel jedoch gut angebunden sind, gibt’s noch jede Menge Platz für neue Bauprojekte.

In Berlin-Schöneberg entsteht das Neubauprojekt „Am Lokdepot 14“ auf unserem Foto. Lesen Sie mehr zum Neubauprojekt.

Aktuelle Neubauprojekte im Großraum Berlin finden Sie auf dem neubau kompass.

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Hier kommt der Text "über mich rein".

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