Berliner Favoriten: Neubauprojekte am oder auf dem Wasser

Sommer in der Stadt – für alle, die eine Neubauwohnung oder ein Haus in Wassernähe bewohnen, brechen jetzt traumhafte Zeiten an. Berlins Seen und Gewässer bieten wunderbare Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und nicht umsonst sind Neubauprojekte in Wassernähe aktuell der Renner.

Ein Floating House im Neubauprojekt Ein Floating House im Neubauprojekt "Humboldt-Insel, angeboten von Martrade Immobilien

Auf Alt-Stralau, in Köpenick oder in Reinickendorf – Wasserliebhaber, die eine Neubau-Immobilie suchen, haben eine breit gefächerte Auswahl. Was die Berliner Seen und Flüsse als Wohngegend so beliebt macht, weiß zum Beispiel Karl Zeller, Vorstand der Berliner Wohnbau Consult GmbH (Bewocon). Und mit einem hartnäckigen Vorurteil räumt er auf: nicht jedes Haus, das am Wasser entsteht, befindet sich auch unmittelbar am Ufer.

So gibt es nur ganz wenige Objekte, die tatsächlich unmittelbar an der Spree oder an einem der Berliner Seen realisiert werden. Die meisten Projekte entstehen in dritter oder vierter Reihe, was durchaus auch seinen Reiz hat. Lesen Sie das Interview mit dem Immobilien-Experten von der Bewocon hier:

Warum nicht gleich auf dem Wasser wohnen?

Wer es sich leisten kann, wohnt mittlerweile nicht mehr am, sondern auf dem Wasser. Zum Beispiel in einem Floating Home oder einem Hausboot. Dafür ist ein Sportsbootschein Binnen empfehlenswert. Ein Hausboot, das weniger als 15 Meter lang ist, kann sogar ohne Führerschein gefahren werden. Die Boote bieten auf geringer Wohnfläche ein Höchstmaß an Freiheit. Dabei muss man gar nicht unbedingt auf Komfort verzichten: Fußbodenheizung und eine Solaranlage auf dem Dach sind keine Seltenheit.

Mit Hausbooten Steuern sparen

Der Run auf die Boote ist in den vergangenen Jahren so stark angestiegen, dass es für die Behörden gar nicht so leicht war, dem mit den nötigen Verfahren und Maßnahmen hinterher zu kommen. Bislang sind die schwimmenden Domizile nicht grundsteuerpflichtig. Das heißt, es lässt sich auf dem Wasser einiges an Kosten sparen. Nichtsdestotrotz braucht es für festliegende Hausboote eine Genehmigung vom Bauamt sowie einen Bebauungsplan. Die Verhandlungen können sehr langwierig sein, aber wer wirklich auf dem Wasser leben will, den hält nach Erfahrung zahlreicher Anbieter wenig davon ab. Zudem ein weiterer Vorteil winkt: ein Hausboot ist keine „Immobilie“ im klassischen Sinn, sondern eine „Mobilie“. Und sie kann zum größten Teil steuerlich abgeschrieben werden.

Die fest verankerte Variante: Floating Homes

Größer als ein Hausboot und im Gegensatz dazu fest verankert ist das Floating House, zum Beispiel angeboten im Neubauprojekt „Humboldt-Insel“.

Ein Floating House im Neubauprojekt "Humboldt-Insel, angeboten von Martrade Immobilien

Ein Floating House im Neubauprojekt „Humboldt-Insel, angeboten von Martrade Immobilien

Dazu ist ein fester Liegeplatz Pflicht. Die Floating Houses schwimmen auf dem Wasser und sind dabei am Ufer fest verankert. Das Beispiel auf unserem Foto ist mit 3 Etagen eine Variante der gehobenen Kategorie.

Ähnlich sieht das Steghaus aus (Foto 2). Dieses ist jedoch anders als das Floating House direkt an der Wasserkante gebaut. Das Steghaus ist auch als Doppelhaus verfügbar.

Auch als Doppelhaus verfügbar: Steghäuser am Wasser. Foto: Matrade Immobilien

Auch als Doppelhaus verfügbar: Steghäuser am Wasser. Foto: Matrade Immobilien

 

Oder man entscheidet sich für ein „klassisches Mehrfamilienhaus“ in Wassernähe, zum Beispiel im Neubauprojekt Marina Quartier 83.

Wohnen direkt am Wasser mit eigenem Bottsanleger: Marina Quartier.

Wohnen direkt am Wasser mit eigenem Bottsanleger: Marina Quartier.

Hier ist nur noch eine Wohnung mit eigenem Bootsanleger verfügbar. Einziehen können Sie noch in diesem Jahr. Dieses Objekt befindet sich in direkter Wasserlage.

Weitere Neubauprojekte im Großraum Berlin finden Sie auf dem neubau kompass.

Über Redaktion (172 Beiträge)
Hier kommt der Text "über mich rein".

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