Interview: das Neubauprojekt „Wohnen am Tierpark“ am Up and Comming-Standort Friedrichsfelde

„Ein kostenloses Pedelec zu jeder Eigentumswohnung“ – damit sorgt der Bauträger andereswohnenp23 bundesweit für Aufsehen. Neben alternativen Mobilitätskonzepten punktet das Neubauprojekt „Wohnen am Tierpark“ noch mit weiteren Highlights, nicht zuletzt einer grandiosen Aussicht auf den größten Tierpark Europas.

Neu in Berlin-Friedrichsfelde: Wohnen am Tierpark Neu in Berlin-Friedrichsfelde: Wohnen am Tierpark

Neu in Berlin-Friedrichsfelde: Wohnen am Tierpark

Im neubau kompass Interview sprechen Eberhard Franke, Geschäftsführer bei andereswohnenp23, und Jochen Hedtstück, leitender Architekt des Wohnprojektes, auch über kommende Wohnstandorte in Berlin und welche Hürden es beim Bau zu überwinden gab.

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wesentlichen Highlights dieses Projektes?

Eberhard Franke: Mein persönliches Highlight ist definitiv der Ausblick aus den oberen Geschossen auf den Tierpark! Als ich das erste Mal dort oben stand war ich schon sehr angetan, das ist schon was anderes als in der Visualisierung.

Jochen Hedtstück: Ich denke ein Plus ist sicherlich auch die zeitlose Architektur. Das Objekt sieht auch in 20 Jahren noch nach etwas aus, und die innerstädtische Lage Friederichsfelde ist sehr im Kommen. Außerdem ist die Aussicht auf den Tierpark unverbaubar.

Verkehrstechnisch liegt das Gebäude sehr gut. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind bequem zu Fuß erreichbar. Zudem wird mit der Planung der U5-Erweiterung die Berliner Mitte direkt angeschlossen sein. Mit dem Auto ist man innerhalb von 3 min auf der Frankfurter Allee, eine der Hauptverkehrsadern Berlins.

Welche Vorteile bietet der Standort Friedrichsfelde, der ja noch nicht zu den Boomgebieten der Stadt gehört?

Eberhard Franke: „Noch“ ist genau richtig! Als wir uns mit dem Projekt für den Standort Friedrichfelde entschieden haben, war von Lichtenberg, Friedrichsfelde ist ja ein Bezirk im Stadtteil Lichtenberg, in der Immobilienbranche noch keine Rede. Herr Hedtstück ist aber ein alter Hase im Bereich Immobilienentwicklung in Berlin. Er hat nach der Wende einige Objekte im Osten der Stadt realisiert.

In Boomgebieten zu bauen macht Objekte für viele Kunden nicht mehr attraktiv, da die Grundstückskosten sich natürlich auf die Kaufpreise auswirken. Berlin braucht Neubauwohnungen zu attraktiven Preisen, gerade für Berliner.

Friedrichsfelde bzw. Lichtenberg ist mittlerweile auch ein Up and Comming Bezirk, wie in der Presse bereits zu lesen ist. Die Gründe hierfür sind bei der Infrastrukturanbindung, dem Preisdruck in den Innenstadtbezirken und in der Nähe zu den Flughäfen Schönefeld und Berlin-Brandenburg (wenn er dann fertiggestellt ist) zu suchen. Und mit dem Tierpark als Europas größtem Landschaftstierpark hat der Stadtteil ein herausragendes Merkmal.

Gibt es Stadtteile in Berlin, die Ihrer Ansicht nach als Wohnstandorte gerade erst entdeckt werden?

Eberhard Franke: Gerade Lichtenberg wird sich sehr gut entwickeln, aber auch weiter im Südosten Berlins liegen tolle Bezirke, die derzeit noch wenig Aufmerksamkeit bekommen. Karlshorst und Friedrichshagen sind unglaublich charmante Stadtteile, die von ihrer Nähe zur Natur profitieren. Für Familien mit Kindern sind dort Umgebung und Preise ideal. Auch die Stadtteile mit Zugang zur Spree sind gerade gefragt, z.B. die Stralauer Halbinsel.

Zu jeder Wohnung Ihres Neubauprojektes gehört ein neues Pedelec. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Eberhard Franke: Wir beschäftigen uns schon länger mit alternativer Mobilität. Und gerade in Städten wird dieses Thema immer wichtiger. Unser letztes Objekt haben wir ebenfalls mit Pedelecs, ich sage aber lieber Stromrädern, ausgestattet. Die Käufer waren schlichtweg begeistert und die Räder werden wohl auch kräftig genutzt. Ich habe Stromräder 2009 auf einer Chinareise für mich entdeckt und benutze privat seit Jahren ein solches „Fahrrad“ in Stuttgart. Ich bin also Überzeugungstäter.

Jochen Hedtstück: Das Konzept beinhaltet eben eine Integration dieser speziellen Fahrräder in die Tiefgarage. Damit dort das Stromrad aufgeladen werden kann, müssen bei der Planung Stromanschlüsse an den jeweiligen Stellplätzen vorgesehen werden. In einem normalen Fahrradkeller ist das eher nicht der Fall. Das birgt auch keinen großen Aufwand, es muss nur bedacht werden.

Was sind oder waren bislang die größten Herausforderungen beim Bau?

Jochen Hedtstück: Wir sind mit dem Baufortschritt zufrieden. Wir hatten ein paar Startschwierigkeiten mit der Wasserhaushaltung bei Baubeginn, aber das wurde sehr schnell behoben. Das war sicherlich eine kleine Herausforderung, da die ursprüngliche Planung keine Tiefgarage vorsah. Daher musste an dieser Stelle Wasserhaushalt und Statik usw. nochmal neu berechnet werden.

Eberhard Franke: Wichtig war uns persönlich auch, die Nachbarschaftskontakte positiv zu gestalten. Es ist ja nun mal kein kleines Bauvorhaben, und die Anwohner haben einen längeren Zeitraum mit Baulärm und Baufahrzeugen vor sich. Am Anfang haben sich einige Anwohner gestört gefühlt. Wir haben den Dialog gesucht und mit transparenten Bauzeiten geworben.

Eine Dame aus der Nachbarschaft hat sich dann auch tatsächlich, durch den persönlichen Kontakt, zum Kauf einer Wohnung entschlossen. Solche Geschichten zeigen uns dann immer wieder, wie wichtig Kommunikation auch mit Parteien ist, die bei Beginn eines solchen Vorhabens nicht auf den ersten Blick als Stake Holder ins Auge fallen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr über dieses Neubauprojekt – die Wohnungen sind im Frühjahr 2015 voraussichtlich bezugsfertig – lesen Sie hier:

Über aktuelle Neubauprojekte im Großraum Berlin informiert Sie der neubau kompass.

Über Redaktion (182 Beiträge)
Hier kommt der Text "über mich rein".

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