Preise für Neubauwohnungen in Berlin steigen um 5,7 Prozent

Wird Berlin das neue München? In absehbarer Zeit vielleicht – zumindest in Bezug auf die Preisentwicklung am Immobilienmarkt. Um ca. 5,7 Prozent sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen in der Hauptstadt im Jahresvergleich gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Immobilienindex 2014 hervor, den das Marktforschungsinstitut Bulwiengesa jetzt vorgelegt und die Berliner Morgenpost ausgewertet hat.

Sanierungsprojekt in Wedding: Gründerzeithaus Wedding Sanierungsprojekt in Wedding: Gründerzeithaus Wedding

3.700 Euro kostet der Quadratmeter nun im Schnitt. Am teuersten sind Lagen in Berlin-Mitte: da schlagen die Quadratmeterpreise schon mal mit bis zu ca. 10.000 Euro zu Buche, Penthouse-Einheiten kosten sogar schon ca. 15.000 Euro. In Berlin sind diese Summen immer noch nicht ganz so alltäglich.

Preise in Wedding und Tiergarten ziehen an

Am stärksten sind die Preise in den vergangenen 12 Monaten in Wedding und in Tiergarten gestiegen. Mit der höchsten Preissteigerung wartet Wedding auf. Hier kostet der Quadratmeter ca. 20,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. In Tiergarten kletterten die Quadratmeterpreise um ca. 18,5 Prozent im Jahresvergleich.

Sanierungsprojekt in Wedding: Gründerzeithaus Wedding

Mal ehrlich: wer wollte vor zehn Jahren noch gerne in Wedding wohnen? Mittlerweile hat dieser Stadtteil innerhalb Berlins sogar eine der höchsten Wohnungsbauraten überhaupt zu verzeichnen. Wir stellen die Gegend, insbesondere den Altbezirk Wedding, in Kürze im Stadtteilportrait vor. Trotz der hohen Preissteigerungen zählt der Bezirk mit Durchschnittspreise von ca. 2.650 Quadratmetern zu den günstigsten Standorten in der Hauptstadt.

Die teuersten Wohnungen gibt’s in Mitte

Nach wie vor gehört Berlin-Mitte zu den teuersten Vierteln der Metropole. Hier müssen Käufer von Neubauwohnungen ca. 4.600 Euro pro Quadratmeter zahlen. Damit ist die Innenstadtlage derzeit teurer als das renommierte Zehlendorf am Stadtrand.

Günstige Neubauprojekte in Pankow

Geringe Preissteigerungen haben die Bezirke Pankow und Köpenick zu verzeichnen. Hier ist der Wettbewerb hoch: etliche Neubauprojekte sind in beiden Stadtteilen realisiert worden. Der Käufer zahlt ca. 3.000 Euro pro Quadratmeter. Das ist im Rahmen, auch in Berlin.

Ein Grund für den rasanten Preisanstieg in Berlin ist Insidern zufolge das wachsende Interesse von Kapitalanlegern an Objekten in der Hauptstadt. Darüber hinaus gibt es noch eine ganz einfache Rechnung: rund 250.000 neue Bürger werden in Berlin bis zum Jahr 2025 zuziehen. Bis dahin müssen ca. 137.000 neue Wohneinheiten realisiert werden. Die Nachfrage steht derzeit einem immer noch verhältnismäßig geringen Angebot gegenüber.

Erfahren Sie mehr zu aktuellen Neubauprojekten im Großraum Berlin auf dem neubau kompass.
Mehr zum auf dem Foto dargestellten Sanierungsprojekt lesen Sie hier:

Über Redaktion (178 Beiträge)
Hier kommt der Text "über mich rein".

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