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Berliner legen beim Wohnungskauf zu

Die Wohnungspreise in der Hauptstadt ziehen kräftig an. Das hält die Berliner nicht davon ab, sich ihren Traum von der eigenen Wohnung zu erfüllen. Rund 24.000 Eigentumswohnungen bzw. Häuser wurden im Jahr 2013 verkauft. Das sind mehr als jemals zuvor.

Immer mehr Menschen zieht es in die Metropole. Berlin gedeiht in wirtschaftlicher Hinsicht, noch dazu sind die Zinsen niedrig, das sind einige gute Gründe für Wohneigentum in der Stadt.

Wohnen auf dem ehemaligen Brauereigelände: Neubauprojekt 12053 – Brau- Sudhaus. Foto: ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting

Wohnen auf dem ehemaligen Brauereigelände: Neubauprojekt 12053 – Brau- Sudhaus. Foto: ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting

„Der Berliner Wohnungskäufer“ ist aktuell im Durchschnitt 42 Jahre alt und verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von über 3.200 Euro. Zahlreiche dieser Käufer interessieren sich vorwiegend für Wohnungen als Kapitalanlage und für altersgerechte Wohnungen. Mit Trends auf dem aktuellen Berliner Immobilienmarkt beschäftigt sich unter anderem ZIEGERT Research, eine Abteilung der ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting GmbH.

Das sind Berlins Trendlagen

Jedes Jahr veröffentlicht ZIEGERT Research den Wohneigentumsreport Berlin. Neben durchschnittlichen Quadratmeterpreisen und der Entwicklung des Berliner Immobilienmarktes finden sich dort auch die beliebtesten Wohnlagen der Hauptstadt. Dazu zählen nach wie vor Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg. Nach wie vor gut im Rennen liegen Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf.

Zu den Aufsteigern im Rennen um die Gunst der Immobilienkäufer zählen Pankow und vor allem Neukölln, zum Beispiel die Gegend um den Rollbergkiez. Ebenfalls rasant gestiegen ist das Interesse an Neubauwohnungen in Tempelhof-Schöneberg.

Berliner ziehen lieber an den Stadtrand

Während sich Neuzugezogene zunächst für Stadtteile wie Mitte oder Charlottenburg interessieren, bevorzugt der alteingesessene Berliner bei der Eigentumswohnung eher Randlagen wie zum Beispiel Pankow. Auch die nördlichen Stadtteile sind – insbesondere bei Familien – beliebt.

Der junge Manager, Unternehmer oder beruflich sehr erfolgreiche Freelancer hingegen hat die City-West für sich entdeckt: insbesondere in den Straßen rund um den Kurfürstendamm, aber auch in der Gegend um die Kant- und Bismarckstraße etablieren sich immer mehr schicke neue Wohngebiete, zu gehobenen Quadratmeterpreisen versteht sich.

Steigende Quadratmeterpreise

In den vergangenen 12 Monaten sind die Quadratmeterpreise in der Hauptstadt um fast 9 Prozent gestiegen. Das ist bezogen auf den Bundesvergleich eine Menge. Immobilienexperten gehen jedoch langfristig von einem moderateren Wachstum aus. Derzeit betragen die Durchschnittspreise zumindest in Stadtteilen wie Kreuzberg, Tempelhof und Pankow überwiegend weniger als 3.500 Euro. Anders sieht es zum Beispiel in Mitte aus, wo die Einstiegspreise oft schon über 3.500 Euro liegen.

Eine ähnlich rasante Preisentwicklung wie zum Beispiel in München ist indes in der Hauptstadt nicht zu erwarten. Ein Grund dafür ist schlicht und einfach, dass es in Berlin – immer noch – weniger Menschen gibt, die bereit sind, Durchschnittspreise zwischen 5.000 und 8.000 Euro pro Quadratmeter zu zahlen. Auch soll Berlin „bunt“ bleiben. Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher sozialer Gruppen sollen auch weiterhin im selben Viertel wohnen, das ist ein Anliegen vieler Politiker.

Ein Beispiel für ein Neubauprojekt in einem „bunten“ Stadtviertel ist das auf unserem Foto dargestellte Projekt „12053 – Brau- Sudhaus“. Hier in Neukölln, auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei, entstehen elegante Neubauwohnungen – zum durchschnittlichen Quadratmeterpreis von ca. 2.700 Euro. Lesen Sie mehr zu diesem Projekt.

Aktuelle Neubauprojekte finden Sie auf dem neubau kompass.

Heiß begehrt: Wassergrundstücke in der ersten Reihe

Kein Zweifel: die Berliner lieben ihre Gewässer. Wohnen an der Spree steht hoch im Kurs. Was ist die Faszination dieser Standorte? Dazu sprachen wir mit Karl Zeller, einem Geschäftsführer der Berliner Wohnbau Consult GmbH (Bewocon). Die Bewocon offeriert in Köpenick das Neubauprojekt “Living Spree”.

Herr Zeller, LIVING Spree entsteht wie einige der aktuell heiß begehrtesten Wohnobjekte in der Hauptstadt auf einem Wassergrundstück in Berlin-Köpenick. Gibt es etwas, das Käufer von Eigentumswohnungen am Wasser beachten sollten?

Karl Zeller: Wohnen am Wasser ist nicht gleich Wohnen mit direktem Blick aufs Wasser! Oftmals liegt nur ein Teil der angebotenen Wohnungen tatsächlich in der ersten Reihe – der Großteil allerdings wird in zweiter, dritter oder gar vierter Reihe realisiert, diese blicken dann nur auf Fassaden statt aufs Wasser. Private Grundstücke ohne öffentlichen Uferweg sind ebenfalls rar, man teilt dann oft seinen Garten mit Spaziergängern. Auch die Erfahrung des Bauträgers im Umgang mit den speziellen Anforderungen, die Baumaßnahmen direkt am Wasser erfordern, sollte sorgfältig geprüft werden. Der Entwickler der LIVING SPREE hat diese spezielle Erfahrung in den vergangenen 40 Jahren im Zuge der erfolgreichen Realisierung zahlreicher Projekte, auch in Berlin im direkten Umfeld von Reichstag und Bundeskanzleramt, erworben.

Karl Zeller, Geschäftsführer bei der BEWOCON Berliner Wohnbau Consult GmbH. Foto: BEWOCON

Karl Zeller, Geschäftsführer bei der BEWOCON Berliner Wohnbau Consult GmbH. Foto: BEWOCON

Was sind die größten Highlights in diesem Bauvorhaben?

Karl Zeller: Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll: Alle 42 Wohnungen sind direkt nach Süden ausgerichtet, haben große Privatgärten, geräumige Balkone oder riesige Terrassen, aber das Beste ist: alle Wohnungen haben einen freien und unverbaubaren Blick auf die Spree! Das große Grundstück reicht direkt ans Wasser, wo eine private Steganlage Platz für 18 Boote aller Größe bietet. Die hochqualitative Bausubstanz wird ergänzt durch moderne, hochwertige und geschmackvolle Materialien, und der optimalen Energieeffizienz wird durch die Einbindung alternativer Energiequellen (z.B. Solar) Rechnung getragen. Sie sehen, ich gerate richtig ins Schwärmen …

Köpenick hat sich zu einem beliebten Immobilienstandort entwickelt. Wie sieht es denn bei diesem Bauvorhaben mit den Verkehrsanbindungen in die City aus?

Karl Zeller: Gut, dass Sie darauf zu sprechen kommen. Gerade bei solchen besonderen Bauvorhaben, die nur ein wenig abseits vom Trubel und der Hektik der Großstadt in idyllischen Lagen realisiert werden können, sind gute und schnelle Verkehrsverbindungen natürlich besonders wichtig. Köpenick ist in dieser Hinsicht hervorragend angebunden, das Zentrum der Hauptstadt ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kürzester Zeit erreichbar. Natur pur, ab in die Hochkultur und wieder zurück – das lässt sich hier hervorragend leben und macht die besondere Lebensqualität der LIVING SPREE aus. Daher auch unser Slogan, der nirgends besser passt als hier: Wo der Alltag zum Urlaub wird.

Living_spree_blog

Vor wenigen Jahren hätte kaum jemand gedacht, dass sich Köpenick derart rasant entwickeln würde. Haben Sie als Immobilienanbieter vor Ort einen „Tipp“ für Wohnlagen in Berlin, die in den nächsten 2 Jahren aufholen werden?

Karl Zeller: Nun, da gibt es sicher die eine oder andere Lage, die sich in den nächsten Jahren gut entwickeln wird. Aber bleiben wir doch bitte bei Köpenick: die Eröffnung des neuen Flughafens – oft belächelt – rückt immer näher. Unzählige Dienstleister siedeln sich bereits im Umfeld an und bringen neue Arbeitsplätze in die Region, was wiederum zu einer verstärkten Nachfrage nach Wohnraum führt. Dies vor allem ist der Grund, warum aktuell so viele Wohnprojekte in Köpenick realisiert werden.

Lassen Sie mich hierzu nur ein Beispiel anführen: Wenn zur Schließung des Tegeler Flughafen Tausende der dort tätigen Mitarbeiter täglich nach Schönefeld pendeln müssen, werden viele näher an den neuen Arbeitsplatz ziehen wollen, das haben Umfragen ergeben. Die Nachfrage nach zeitgemäßem Wohnraum wird also in naher Zukunft insbesondere auch in Köpenick stark zunehmen, was dann wiederum seinen Niederschlag in Preisanstiegen sowohl am Mietmarkt als auch im Bereich des Wohneigentums finden wird. Das war in den vergangen Jahren in vielen gefragten Lagen der Stadt zu beobachten. In Köpenick setzt diese Entwicklung gerade erst ein, jetzt ist also die richtige Zeit für den Erwerb von Wohneigentum.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hier geht’s zum im Interview erwähnten Projekt “Living Spree“.

Weitere Bauvorhaben der Bewocon finden Sie hier:

Aktuelle Neubauvorhaben und Projekte im Großraum Berlin finden Sie auf dem neubau kompass.

 

 

 

 

 

Berlin und Potsdam: Entwicklungsvolumen für neue Projekte steigt auf Rekordniveau

Bauboom in Berlin und Potsdam: ob Büroflächen oder Wohnungen – die Anzahl neuer Projekte in den beiden Städten reißt nicht ab. Dieses Jahr ist das Projektentwicklungsvolumen zum 6. Mal in Folge angestiegen. Das hat das Marktforschungsinstitut bulwiengesa ermittelt. Dabei dominiert der Wohnungsbau nach wie vor, in Potsdam sogar noch stärker als in Berlin: 93 Prozent der zwischen 2011 und 2018 realisierten bzw. bis 2018 abzuschließenden Bauprojekte in Potsdam sind Statistiken von bulwiengesa zufolge Wohnimmobilien.

Neubauprojekt in der Nauener Vorstadt in Potsdam: Wohnen am Exerzierhaus Foto: DKB Grundbesitz Vermittlung GmbH

Neubauprojekt in der Nauener Vorstadt in Potsdam: Wohnen am Exerzierhaus Foto: DKB Grundbesitz Vermittlung GmbH

Nach wie vor sind Lagen in den Innenstädten am beliebtesten. Da diese jedoch erfahrungsgemäß irgendwann ausgeschöpft sind, rücken in Berlin zunehmend Stadtteile in äußeren Bezirken in den Fokus der Projektentwickler. Wer den Berliner Wohnungsmarkt aufmerksam beobachtet wird feststellen, dass immer mehr Neubauwohnungen und Bauvorhaben in Treptow-Köpenick, Steglitz, Wedding und Reinickendorf entstehen. In Potsdam wird aktuell intensiv auf dem Bornstedter Feld gebaut.

Berlins Randlagen werden gefragter

Beim Wohnungsneubau nehmen Eigentumswohnungen mit ca. 60 Prozent den weitaus größten Anteil ein, es folgen Mietwohnungen mit 30 Prozent und Reihenhäuser mit 7 Prozent. Da die Bevölkerung in Potsdam und Berlin permanent ansteigt, ist auch die Nachfrage nach Wohnraum entsprechend hoch. Was sich auch auf die Preise auswirkt.

Für Eigentumswohnungen in einer beliebten Lage in Berlin, zum Beispiel in Mitte oder Friedrichshain, betragen die Quadratmeterpreise bis zu ca. 7.300 Euro. Das ist im Vergleich zu München, wo man zuweilen glücklich ist, mit 8.000 Euro pro Quadratmeter dabei zu sein, immer noch moderat, allerdings ist der Trend nach oben bei Berliner Kaufpreisen zweifellos nicht mehr aufzuhalten.

Durchschnittspreise um die 3.900 Euro/m²

Noch zahlt der Berliner in mittleren Wohnlagen um die 3.900 Euro pro Quadratmeter, dabei wird es jedoch nicht bleiben, da sind sich mittlerweile Immobilienmakler in Berlin einig. In Potsdam hingegen liegen die Spitzenpreise für Eigentumswohnungen bei ca. 4.500 Euro/m² und der Durchschnittspreis in der brandenburgischen Hauptstadt beträgt ca. 3.600 Euro/m².

Indizien für eine Überhitzung auf dem Immobilienmarkt sind jedoch Immobilienexperten zufolge derzeit weder in Berlin noch in Potsdam erkennbar. Das Wachstum stehe nach wie vor auf einer soliden Grundlage heißt es aus Fachkreisen.

Das auf unserem Foto gezeigte Neubauprojekt „Wohnen am Exerzierhaus Potsdam“ mit 18 angebotenen Eigentumswohnungen der gehobenen Kategorie entsteht in der Nauener Vorstadt in Potsdam. Weitere Informationen zu diesem Bauvorhaben finden Sie hier.

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Neubau-Interview zum Bauvorhaben „BORGMANN 16“ in Berlin-Köpenick

Kaum ein Stadtteil in der Hauptstadt ist in den vergangenen Jahren als Immobilienstandort in der Gunst von Bauträgern wie von Käufern so aufgestiegen wie Köpenick. Nahe der Köpenicker Altstadt und unweit des S-Bahnhofs Köpenick, entstehen durch die Windsor Grundbesitz AG im Neubauprojekt „BORGMANN 16“ 42 Eigentumswohnungen. Mehr über dieses Neubauvorhaben und die Vorteile des Standortes Köpenick erfahren Sie im folgenden Interview mit Sandra Sowitzki, sie ist Projektmanagerin der WINDSOR Grundbesitz AG.

Sie realisieren in Köpenick derzeit das Neubauprojekt „BORGMANN 16“. Können Sie uns kurz die drei Top-Highlights dieses Bauvorhabens beschreiben?

Sandra Sowitzki: Zeitgemäße Architektur, sehr gute Grundrisse & Wettbewerbsvorteil durch faire Kaufpreise.

 

Neubauprojekt in Köpenick: BORGMANN 16. Ilustration: WINDSOR Grundbesitz AG

Neubauprojekt in Köpenick: BORGMANN 16. Ilustration: WINDSOR Grundbesitz AG

Was macht den Reiz des Standortes Köpenick aus?

Sandra Sowitzki: In Berlin-Köpenick befinden sich zahlreiche idyllische und sehr beliebte Wohngebiete. Man lebt hier im Grünen, abseits vom geschäftigen Treiben der City – und ist dennoch Teil einer Weltmetropole. Nur wenige Minuten Fahrtzeit und schon ist man im Zentrum einer der aufregendsten Städte dieser Welt. Köpenick ist der wasserreichste Bezirk Berlins. Der Müggelsee und viele andere Gewässer, Wälder und Parkanlagen bieten unmittelbare Naherholung und machen den besonderen Reiz dieses Stadtteils aus. Nicht ohne Grund beschreibt man B-Köpenick als Grunewald des Ostens. Von großem Vorteil ist die Fahrtzeit von Köpenick nach Mitte, die wesentlich geringer als von Grunewald nach Mitte ist. Dabei bietet zudem Köpenick jegliche Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten. Und dazu noch vieles mehr. Hier lässt sich ein entschleunigtes und unaufgeregtes Leben führen.

Gibt es Stadtteile in Berlin, auf die Sie sich als Bauträger hinsichtlich des Grundstückserwerbs besonders fokussieren?

Sandra Sowitzki: Wir bevorzugen keine speziellen Stadtteile; Wichtig sind uns ganz individuelle Lagemerkmale, ein guter Standort, Entwicklungsmöglichkeiten und das damit verbundene Preissteigerungspotential einer Immobilie. Unser Ziel ist es, die Eigentumswohnungen zu fairen Preisen anbieten zu können und somit für unsere Kunden preiswerte Einstiegspreise mit Mehrwert zu offerieren. Unsere Kaufklientel setzt sich aus Eigennutzern sowie Kapitalanlegern zusammen, die genau rechnen und ihre Investments nicht zu überteuerten Preisen tätigen. Generell gehen wir nach der alten Kaufmannsregel vor ´Im Einkauf liegt der Gewinn`, womit wir und letztlich unsere Käufer keine Fehler machen.

Marktberichten zufolge zieht der Berliner Immobilienmarkt derzeit an wie kein anderer in Deutschland. Wie schätzen Sie diese Wachstumsperspektive in den nächsten 2 Jahren hinsichtlich des Themas „Immobilienblase“ ein?

Sandra Sowitzki: Im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten sind die Immobilienpreise in Berlin bekanntermaßen noch relativ preiswert. Wir verzeichnen eine grundsätzliche Wachstumssteigerung und wir gehen davon aus, dass die Nachfrage an Immobilien in Berlin steigen wird und wir zu einem späteren Zeitpunkt in Berlin ähnliche Preise wie in München und Düsseldorf generieren werden. Grundsätzlich gilt: Wer kaufen möchte, sollte dies anlässlich der noch erschwinglichen Kaufpreise und günstiger Finanzierungmöglichkeiten jetzt machen; Denn günstiger wird es nicht werden.

Danke für das Gespräch!

Lesen Sie mehr zum Neubauvorhaben BORGMANN 16

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Preise für Gebiet um Tempelhofer Feld steigen an

Monatelang dauerten die Diskussionen um eine Bebauung des Tempelhofer Feldes – nachdem nun feststeht, dass das Flugfeld tatsächlich „frei“ bleibt, genießen zahlreiche Berliner und Touristen die vielfältigen Aktivitäten auf dem ca. 360 Hektar umfassenden Gelände. Dieses Wochenende steigt ein Riesen-Drachenfestival – wer will, kann auf dem ehemaligen Flugfeld auch in einer speziellen Fahrschule Einrad-Fahren lernen oder mit Shaolin-Mönchen Kampfkunst trainieren. Kurz: die Möglichkeiten sind groß und die Berliner lieben ihr Flugfeld. Was sich auch an den steigenden Immobilienpreisen und einer rasanten Nachfrage nach Eigentumswohnungen in der Nachbarschaft zeigt.

Gefragt: Neukölln

Wie das Immobilienunternehmen ZIEGERT Bau und Immobilienconsulting feststellte, zogen die Preise in Stadtteilen, die an das Flugfeld angrenzen, stetig an. Die meisten Käufer stammen aus Neukölln, Tempelhof und Kreuzberg – Vierteln im Umkreis des Flugfeldes. Die Lage mit ihrem hohen Freizeit- und Erholungswert spricht für sich, zumal Stadtteile wie Neukölln auf der Beliebtheitsskala der Wohngebiete in den letzten Monaten ohnehin um einiges aufgestiegen sind. Zahlreiche Käufer versuchen, an ein Neubauprojekt in der Umgebung zu kommen.

Nah am Kiez: Neubauprojekt "12053 Brau- und Sudweg" Foto: ZIEGERT Bau- und Immobilienconsult

Nah am Kiez: Neubauprojekt “12053 Brau- und Sudweg” Foto: ZIEGERT Bau- und Immobilienconsulting

 Innovativer Standort auf altem Brauerei-Gelände

Da wäre zum Beispiel „12053 Brau- & Sudhaus“ mit insgesamt 119 Eigentumswohnungen. Das Projekt entsteht im Norden Neuköllns, dem früheren „Rixdorf“. Bis zum Tempelhofer Feld ist es nicht weit. Im Osten grenzt der Stadtteil an Treptow, im Norden sind die Wege kurz nach Kreuzberg und Friedrichshain. Vermarktet wird das Projekt von ZIEGERT Bau und Immobilienconsulting. Die Ziffern im Projektnamen entsprechen der Postleitzahl des Standortes.

Das Neubau-Ensemble besteht aus zwei Gebäuden und entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kindl Brauerei, wo sich in der unmittelbaren Nachbarschaft auch immer mehr Ateliers und Spielorte alternativer Theater- und Tanzaufführungen ansiedeln. Geplant ist eine bunte Mischung aus hochwertigen Neubauwohnungen und kultureller Vielfalt, wofür die Hauptstadt weltweit bekannt ist.

Lesen Sie hier mehr über das Neubauprojekt 12053 Brau- & Sudhaus in der Umgebung des Tempelhofer Feldes.

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Häuser im Zickzack: Städtebaulicher Entwurf für Neubauprojekt Lehrter Straße liegt vor

„Ein Ufo in der Lehrter Straße“ nannte die Berliner Zeitung das von Groth Development geplante neue Wohnviertel in der Lehrter Straße in Moabit. Ungewöhnlich ist er schon der Entwurf, mit dem jüngst das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton den städtebaulichen Wettbewerb für die Bebauung des ca. 3,7 Hektar großen Areals für sich entscheiden konnte.

 

Ambitioniertes Neubaugebiet in der Lehrter Straße. Foto: Groth Gruppe

Ambitioniertes Neubaugebiet in der Lehrter Straße. Foto: Groth Gruppe

Noch ist was dieses Neubauprojekt betrifft, allerdings nichts „in trockenen Tüchern“: das Baurecht wurde noch nicht erteilt. Die Groth Gruppe, für die Realisierung des neuen Wohnquartiers verantwortlich, geht davon aus, dass erst Ende 2014 die Bebauungspläne ausliegen. Ehrgeizig sind die Ambitionen auf dem Gelände nahe dem Hauptbahnhof in jedem Fall.

600 Neubauwohnungen in Moabit

Rund 600 Neubauwohnungen sollen zwischen Hauptbahnhof und Europacity entstehen, die Hälfte davon ist als Eigentumswohnungen gedacht. Die das Neubauprojekt realisierende Groth Gruppe nennt das Vorhaben „eine behutsame Reurbanisierung des Mittelbereichs der Lehrter Straße“. Skeptisch zeigen sich einige Moabiter insbesondere, was die gehobene Kategorie der Neubauwohnungen betrifft. Berlin brauche mehr „bezahlbaren Wohnraum“, heißt es. Diese Diskussion ist nicht neu. Und der Projektentwickler will dem unter anderem einen lebendigen Stadtteil für die Bedürfnisse unterschiedlichster Zielgruppen entgegen setzen.

Ein neues Quartier im Kiez

Geplant sind neben hochwertigen Eigentumswohnungen auch Studentenwohnungen, Einheiten für betreutes Wohnen und soziale Einrichtungen, zum Beispiel eine Anlaufstelle der Caritas. Eine Kita mit 80 Plätzen und eigenen Freiflächen, kleine Geschäfte und Dienstleister sollen dazu beitragen, ein neues Quartier in den bestehenden Kiez zu integrieren. „In Arbeit“ ist derzeit ein Erschließungskonzept für den Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr.

Zickzack-Anordnung der Häuser

Rund 250 Millionen Euro Investitionsvolumen sind für das neue Wohnviertel an der Lehrter Straße veranschlagt. Bei der Betrachtung des architektonischen Entwurfes fällt auf, dass die Häuser versetzt – nahezu im Zickzack – angeordnet sind. Lücken zwischen Häusern sollen zum Teil mit Glaswänden geschlossen werden, um einen bestmöglichen Lärmschutz zu erzielen. Das hat seinen Grund: Nicht weit weg vom Standort befindet sich der Hauptbahnhof mit dem ihm eigenen Lärmpegel.

Ebenfalls geplant sind Stadtplätze, davon soll einer als „räumliches Gelenk“ über eine Grünanlage und eine Brücke mit direkter Verbindung zur Europacity verfügen. Ein zweiter Stadtplatz ist dreieckig konzipiert – mit umfangreichem Baumbestand.

Noch gibt es im Bezirksparlament zum Teil heftige Diskussionen um dieses Neubauprojekt. Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden, wie es auf dem Gelände in der Lehrter Straße weiter geht.

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Eigentumswohnungen im Industriegebäude: Loftblick 17

Schon Andy Warhol sagte: „Ein leerer Raum ist nie vergeudeter Raum“. Der Künstler zählte zu den ersten, die damals in den USA ehemalige Fabrikgebäude als Wohn- und Schaffensraum für sich nutzten. Und damit Impulse setzten. Wohnen im Loft ist derzeit ein stark wachsender Trend auf dem Immobilienmarkt, nicht nur in Berlin. Mit dem heute vorgestellten Bauvorhaben „Loftblick 17“ in der Lehrter Straße 17 können Sie quasi auf Warhols Spuren die Vorzüge von extrem großzügig angelegtem Wohnraum für sich entdecken.

Neubauprojekt in Berlin Tiergarten: Loftblick 17

Neubauprojekt in Berlin Tiergarten: Loftblick 17

Angeboten werden insgesamt 42 Eigentumswohnungen (Lofts), darunter Stadthäuser und Penthäuser. Die Lofts sind komplett modernisiert und entstehen in einem ehemaligen Industriegebäude, während 5 Penthäuser und 3 Stadthäuser neu gebaut werden. Wichtig zu wissen: bei der Modernisierung der Lofts wird der Charakter des Gebäudes mit seinen Backsteinmauern beibehalten.

Die insgesamt 34 Lofts mit 1 bis 5 Zimmern verfügen über Grundrisse zwischen ca. 62m² bis ca. 165m². Die Townhouses mit Wohnflächen von ca. 126m² bis ca. 143m² haben eigene Eingänge und eigene Gärten. Die Penthäuser auf ca. 124m² bis ca. 208m² sind mit Terrassen-Aufdachterrassen ausgestattet.

Loftfeeling mit hohen Decken und offenen Grundrissen

Straßenseitig ist der Wohnkomplex auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Sie sehen zunächst ein Bürogebäude der indonesischen Botschaft. Im großen Innenhof dann stehen Sie vor dem ehemaligen Industriegebäude aus dem 20. Jahrhundert, das ab Herbst 2014 vollständig modernisiert und umgewandelt wird.

In dem Gebäude mit seinem Industriecharme entstehen weitläufige Lofts mit großen Balkonen bzw. Gartenterrassen und Privatgärten im Erdgeschoss. Im Dachgeschoss werden 5 Penthäuser mit riesigen Dachterrassen neu gebaut: spektakuläre Panoramablicke über die Dächer Berlins sind garantiert.

Deckenhöhen von ca. 3,50m, teilweise bodentiefe Fenster und offene Wohn-Essbereiche vermitteln wahres Loftfeeling. Der Kreativität bei der Innenausstattung sind somit wenig Grenzen gesetzt. Zur gehobenen Ausstattung zählen des Weiteren Parkett oder geschliffene Betonböden, Fußbodenheizung und qualitativ hochwertige Sanitärobjekte von Markenherstellern.

Weitläufige Grünanlagen

Auf der Rückseite des Grundstücks ist das Anlegen eines Grünstreifens geplant, von dem aus die künftigen Bewohner in weniger als 10 Minuten fußläufig am Hauptbahnhof sind.

Wohnen gegenüber der „Europa City“

Sie wohnen unmittelbar bei der „Europa City“, die sich gerade mitten in der Entstehungsphase befindet. Bundestag, Kanzleramt sowie diverse Ministerien sind in Ihrem direkten Umfeld zu finden. Der Standort im Herzen der City gewährleistet eine schnelle Erreichbarkeit vielfältiger Einkaufsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt sind die Lage am Wasser und schnelle Erreichbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel.

Die wichtigsten Eckpunkte zu diesem Objekt

  • Name des Projektes: „Loftblick 17“
  • Neubau / Sanierung von 42 Eigentumswohnungen, darunter 3 Townhouses
  • bezugsfertig: vsl. Juni 2016
  • Vermarkter: BBI Berlin Brandenburg Immobilien
  • Lage: Großraum Berlin (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Stadt Berlin (Bewertung: 4,5 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Berlin-Tiergarten (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)

Lesen Sie mehr zum Bauvorhaben!

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Interview mit NCC Deutschland: Regionsleiter Helmut Kunze zum Neubauprojekt „Wohnen am Campus“

In Berlin-Adlershof realisiert die NCC Deutschland GmbH das Neubauprojekt „Wohnen am Campus“. Mit Helmut Kunze (Foto), Regionsleiter Berlin bei NCC Deutschland, sprachen wir über das Bauvorhaben am Wissenschaftsstandort, kommende Wohnlagen in Deutschland und darüber, wie NCC vorgeht um herauszufinden, was Käufer von Neubau-Immobilien wirklich wollen.

Helmut Kunze, Regionsleiter Berlin NCC Deutschland

Helmut Kunze, Regionsleiter Berlin NCC Deutschland

 Mit den Townhouses und Eigentumswohnungen im Neubauprojekt „Wohnen am Campus“ bietet NCC eine breite Wohnungs- und Häuservielfalt. Welche Elemente sind Ihnen bei der Ausstattung der Objekte besonders wichtig?

Helmut Kunze: Bei der Planung des Projektes haben wir darauf geachtet, dass wir für jede Zielgruppe etwas im Angebot haben – von den Eigentumswohnungen mit 60 Quadratmetern bis zu den Townhouses mit 210 Quadratmetern. Alle Objekte bestehen aus modernen und hellen Räumen mit bodentiefen Fenstern. Fußbodenheizung, Parkett und elektrische Rollläden gehören genauso zur Ausstattung wie Balkone oder Terrassen. Die Townhäuser verfügen sogar über zwei Dachterrassen. Außerdem gehört zu jeder Wohnung ein Tiefgaragenstellplatz. In den Townhäusern sind die Garagen bereits integriert.

 Was zeichnet das städtebauliche Konzept „Wohnen am Campus“ aus Ihrer Sicht aus?

Helmut Kunze: Charakteristisch für das Gebiet, in dem in den nächsten Jahren 1.400 Wohneinheiten entstehen, ist die gelungene Mischung aus Geschosswohnungsbauten, Stadtvillen und städtischen Reihenhäusern. Die städtebauliche und architektonische Gestaltung war für den Entwicklungsträger, die Adlershof Projekt, ein wesentliches Kriterium bei der Vergabe der Grundstücke. Großer Wert wurde auch auf die öffentlichen Grünanlagen und Wege gelegt. Im Zentrum des Quartiers ist bereits ein grüner Stadtplatz in Form eines Angers geschaffen worden.

Welches Entwicklungspotenzial sehen Sie für den Stadtteil „Adlershof“ – abgesehen von der Nähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen und dem Campus?

Helmut Kunze: Der Stadtteil Adlershof besteht aus der Wissenschaftsstadt im Süden des Adlergestells und dem nördlich gelegenen historischen Ortskern. Dieser ist gründerzeitlich geprägt mit Marktplatz, Schulen, Kirchen, Geschäften und Restaurants rechts und links der Dörpfeldstraße. Die Angebote auf beiden Seiten werden von der wachsenden Nachfrage durch die 2.500 neuen Bewohner des Bereichs Wohnen am Campus und von den steigenden Beschäftigtenzahlen profitieren. Die Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Adlershof wird in den nächsten Jahren durch zwei neue Fuß- und Radwegbrücken über das Adlergestell und die Bahntrasse verbessert.

NCC realisiert deutschlandweit innovative Bauprojekte für Menschen in jeder Lebensphase. Einige Bauträger führen groß angelegte Marktbefragungen durch, um die Bedürfnisse ihrer Kunden heraus zu finden. Wie gehen Sie vor, um „alles richtig zu machen“?

Helmut Kunze: Bei der Planung von großen Projekten oder bei der Erschließung neuer Regionen beauftragen wir unabhängige Forschungsinstitute mit einer umfassenden Marktanalyse. Für den Großteil unserer Projekte führen unsere erfahrenen Projektleiter die Markteinschätzungen selbst durch. Bei NCC gibt es dafür standardisierte Prozesse, die das Vorgehen deutschlandweit vereinheitlichen.

Gibt es Regionen auf dem deutschen Immobilienmarkt, die über ein bislang wenig genutztes Wachstumspotenzial verfügen? Wenn ja, welche sind das Ihrer Meinung nach?

Helmut Kunze: NCC ist neben unserem Heimatmarkt Berlin vor allem in den Wachstumsregionen Hamburg, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Köln/Bonn, Rhein-Neckar/Stuttgart, Sachsen und entlang der Ostseeküste tätig. In diesen Regionen sehen wir nach wie vor Wachstumspotenzial.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Aktuelle Bauvorhaben der NCC Deutschland GmbH im Großraum Berlin finden Sie hier

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Berlin peilt Standorte für insgesamt 43.000 Neubauwohnungen an

Bis zum Jahr 2030 erwartet der Berliner Senat einen Bevölkerungszuwachs von über 250.000 Menschen. Stadtplaner mahnen, dass spätestens bis zum Jahr 2025 insgesamt 137.000 Neubauwohnungen entstehen müssen, um diesem enormen Bedarf gerecht zu werden.

Im „Stadtentwicklungsplan Wohnen Berlin“ basteln Politiker und Stadtplaner nun an einem Konzept, das festlegt, wo dieser dringend benötigte Wohnraum entstehen könnte. Auf das Schaffen von Neubaugebieten am Stadtrand will man vorerst verzichten.

Neubauprojekt: BORGMANN 16

Blick von der Terrasse eines Neubaus in der Thulestraße / Trelleborgerstraße in Pankow. Foto: CR Capital Real Estate AG

Ins Visier rücken 24 Areale für den potenziellen Wohnungsneubau. Sie befinden sich in den unterschiedlichsten Stadtgebieten. Wichtig ist den Planern, dass die Wohnungsvielfalt der Hauptstadt erhalten bleibt, die charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Stadtviertel berücksichtigt werden und die soziale Mischung gewahrt wird. Ein weiterer Fokus wird auf der Nachverdichtung der Stadt liegen. Diese 24 Areale könnten – Stand August 2014 – den Bau von insgesamt 43.000 Wohneinheiten gewährleisten, wenn es nach den Plänen der Berliner Stadtverwaltung geht.

Diese Stadtteile befinden sich im Visier

Die Hälfte der potenziellen neuen Standorte befindet sich nahe der Innenstadt, während die übrigen sich eher am Stadtrand verteilen. Die ersten Planungen gehen davon aus, dass bis zu 2.500 neue Wohneinheiten im historischen Zentrum möglich sind, weitere 2.000 Neubauwohnungen könnten in der Luisenstadt entstehen. Potenzielle Neubaugebiete sind auch das Gebiet um die Oberspree in Friedrichshain-Kreuzberg, Alt-Lichtenberg und das Gleisdreieck.

Wohnungsbau-Potenziale bietet des Weiteren die Europacity, die wir in den kommenden Wochen im Stadtteilportrait vorstellen werden und – wieder einmal – Pankow, das in den vergangenen Jahren bereits enormen Zuwachs an Neubauprojekten erfahren hat.

Flächen für jeweils ca. 2.700 neue Wohnungen finden sich – zumindest auf dem Reißbrett der Stadtplaner – derzeit in Lichterfelde-Süd, Spandau und in Köpenick. Insbesondere der zuletzt genannte Standort zählt zu den Gebieten in Berlin, die sich in den vergangenen Jahren als beliebter Wohnstandort etablieren konnten.

Auch das auf unserem Foto dargestellt Neubauprojekt „BORGMANN 16“ mit 42 Eigentumswohnungen entsteht derzeit in Köpenick. Lesen Sie mehr dazu.

Aktuelle Bauvorhaben in Berlin und im Umland finden Sie auf dem neubau kompass.

Berlins neues Wohngebiet: Osthafengelände

Viele unterschiedliche Bauwerke haben sich im Laufe der Geschichte bereits auf dem Gelände des ehemaligen Osthafens an der Spree angesiedelt. Gewerbe- und Lagerhallen, Medienunternehmen, Logistik-Dienstleister, Modelabels und IT-Startups: facetten- und abwechslungsreich gestaltet sich das Gebäudebild in jedem Fall. Und: Jetzt kommen erstmalig in der Geschichte dieses Gebietes neben den bereits bestehenden 70 Unternehmen dort auch neue Wohnanlagen dazu.

Neubauprojekt mit Blick auf das Hafengelände und die Spree: The White

Neubauprojekt mit Blick auf das Hafengelände und die Spree: The White

Die Wohnnutzung ist wahrlich eine Novität für das im Jahr 1913 als Industriehafen in Betrieb genommene Gelände. Jetzt wird das Areal „einer neuen Nutzung zugeführt und in den stadträumlichen Zusammenhang integriert“, wie die Stadtplaner es ausdrücken.

Ein Neubauprojekt mit 68 Eigentumswohnungen

Mitten zwischen MTV und einem US-Brausehersteller entstehen direkt an der Spree im Bauvorhaben „The White“ 68 Eigentumswohnungen in gehobener Ausstattung. Gedacht sind sie nicht zuletzt für die Menschen, die auf dem Gelände des Osthafens arbeiten: Fernsehleute, Modedesigner, Businesspeople.

Der Osthafen gehört zu Friedrichshain, einem der begehrtesten Wohngebiete der Hauptstadt. Das hat mittlerweile seinen Preis: ab ca. 3.500 EUR/qm ist man dabei. Dafür wohnt man nur einen Steinwurf von Oberbaum-Brücke und Eastside Gallery entfernt und das ist zugegebenermaßen ziemlich trendy. Die Fertigstellung ist für Anfang 2015 geplant.

Highlight: die Wasserlage

Was eindeutig für den Standort am Osthafen spricht, ist die direkte Lage am Wasser. Wohnungen mit Wasserblick gibt es viele, Neubaugebiete direkt am Wasser hingegen weniger. Das zieht neben den vielfältigen Eigennutzern natürlich auch Kapitalanleger, darunter immer mehr aus dem Ausland, an.

Dabei ist „The White“ nur der Anfang: weitere Neubauwohnungen werden zwischen Elsenbrücke und der Eventlocation „Labels2“ in Kürze realisiert. Haben sich Grundstückskäufer vor einigen Jahren noch um Flächen für neue Gewerbeeinheiten auf dem Gelände des Osthafens gerissen, rücken jetzt die neuen Wohngebiete in den Fokus des Kaufinteresses.

Ein weiteres Neubaugebiet ist östlich des Osthafengeländes geplant: hier veräußert die Deutsche Post AG Stück für Stück Flächen an der Mühlenstraße. Gebaut werden soll ein modernes Gebäude-Ensemble mit 231 Wohnungen.

Pluspunkt: gute Verkehrsanbindung

Was eindeutig für den Standort an der Nordseite des Spreeufers spricht, ist die hervorragende Verkehrsanbindung: neben der direkten Straßenführung in die City gibt es Haltestellen für U- und S-Bahn sowie Regionalzüge. Kurze Wege bestehen auch zu Restaurants, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten und Schulen.

So ist auch der alte Osthafen mittlerweile zu einem Synonym des Wandels in der Hauptstadt geworden. Und diese Entwicklung nimmt vorerst kein Ende: der Spreeraum gilt derzeit gemessen an der reinen Fläche als das größte zusammenhängende Entwicklungsgebiet im innerstädtischen Gebiet Berlins.

Lesen Sie mehr zu „The White“

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