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Häuser im Zickzack: Städtebaulicher Entwurf für Neubauprojekt Lehrter Straße liegt vor

„Ein Ufo in der Lehrter Straße“ nannte die Berliner Zeitung das von Groth Development geplante neue Wohnviertel in der Lehrter Straße in Moabit. Ungewöhnlich ist er schon der Entwurf, mit dem jüngst das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton den städtebaulichen Wettbewerb für die Bebauung des ca. 3,7 Hektar großen Areals für sich entscheiden konnte.

 

Ambitioniertes Neubaugebiet in der Lehrter Straße. Foto: Groth Gruppe

Ambitioniertes Neubaugebiet in der Lehrter Straße. Foto: Groth Gruppe

Noch ist was dieses Neubauprojekt betrifft, allerdings nichts „in trockenen Tüchern“: das Baurecht wurde noch nicht erteilt. Die Groth Gruppe, für die Realisierung des neuen Wohnquartiers verantwortlich, geht davon aus, dass erst Ende 2014 die Bebauungspläne ausliegen. Ehrgeizig sind die Ambitionen auf dem Gelände nahe dem Hauptbahnhof in jedem Fall.

600 Neubauwohnungen in Moabit

Rund 600 Neubauwohnungen sollen zwischen Hauptbahnhof und Europacity entstehen, die Hälfte davon ist als Eigentumswohnungen gedacht. Die das Neubauprojekt realisierende Groth Gruppe nennt das Vorhaben „eine behutsame Reurbanisierung des Mittelbereichs der Lehrter Straße“. Skeptisch zeigen sich einige Moabiter insbesondere, was die gehobene Kategorie der Neubauwohnungen betrifft. Berlin brauche mehr „bezahlbaren Wohnraum“, heißt es. Diese Diskussion ist nicht neu. Und der Projektentwickler will dem unter anderem einen lebendigen Stadtteil für die Bedürfnisse unterschiedlichster Zielgruppen entgegen setzen.

Ein neues Quartier im Kiez

Geplant sind neben hochwertigen Eigentumswohnungen auch Studentenwohnungen, Einheiten für betreutes Wohnen und soziale Einrichtungen, zum Beispiel eine Anlaufstelle der Caritas. Eine Kita mit 80 Plätzen und eigenen Freiflächen, kleine Geschäfte und Dienstleister sollen dazu beitragen, ein neues Quartier in den bestehenden Kiez zu integrieren. „In Arbeit“ ist derzeit ein Erschließungskonzept für den Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr.

Zickzack-Anordnung der Häuser

Rund 250 Millionen Euro Investitionsvolumen sind für das neue Wohnviertel an der Lehrter Straße veranschlagt. Bei der Betrachtung des architektonischen Entwurfes fällt auf, dass die Häuser versetzt – nahezu im Zickzack – angeordnet sind. Lücken zwischen Häusern sollen zum Teil mit Glaswänden geschlossen werden, um einen bestmöglichen Lärmschutz zu erzielen. Das hat seinen Grund: Nicht weit weg vom Standort befindet sich der Hauptbahnhof mit dem ihm eigenen Lärmpegel.

Ebenfalls geplant sind Stadtplätze, davon soll einer als „räumliches Gelenk“ über eine Grünanlage und eine Brücke mit direkter Verbindung zur Europacity verfügen. Ein zweiter Stadtplatz ist dreieckig konzipiert – mit umfangreichem Baumbestand.

Noch gibt es im Bezirksparlament zum Teil heftige Diskussionen um dieses Neubauprojekt. Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden, wie es auf dem Gelände in der Lehrter Straße weiter geht.

Aktuelle Neubauprojekte und Bauvorhaben im Großraum Berlin finden Sie auf dem neubau kompass.

Eigentumswohnungen im Industriegebäude: Loftblick 17

Schon Andy Warhol sagte: „Ein leerer Raum ist nie vergeudeter Raum“. Der Künstler zählte zu den ersten, die damals in den USA ehemalige Fabrikgebäude als Wohn- und Schaffensraum für sich nutzten. Und damit Impulse setzten. Wohnen im Loft ist derzeit ein stark wachsender Trend auf dem Immobilienmarkt, nicht nur in Berlin. Mit dem heute vorgestellten Bauvorhaben „Loftblick 17“ in der Lehrter Straße 17 können Sie quasi auf Warhols Spuren die Vorzüge von extrem großzügig angelegtem Wohnraum für sich entdecken.

Neubauprojekt in Berlin Tiergarten: Loftblick 17

Neubauprojekt in Berlin Tiergarten: Loftblick 17

Angeboten werden insgesamt 42 Eigentumswohnungen (Lofts), darunter Stadthäuser und Penthäuser. Die Lofts sind komplett modernisiert und entstehen in einem ehemaligen Industriegebäude, während 5 Penthäuser und 3 Stadthäuser neu gebaut werden. Wichtig zu wissen: bei der Modernisierung der Lofts wird der Charakter des Gebäudes mit seinen Backsteinmauern beibehalten.

Die insgesamt 34 Lofts mit 1 bis 5 Zimmern verfügen über Grundrisse zwischen ca. 62m² bis ca. 165m². Die Townhouses mit Wohnflächen von ca. 126m² bis ca. 143m² haben eigene Eingänge und eigene Gärten. Die Penthäuser auf ca. 124m² bis ca. 208m² sind mit Terrassen-Aufdachterrassen ausgestattet.

Loftfeeling mit hohen Decken und offenen Grundrissen

Straßenseitig ist der Wohnkomplex auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Sie sehen zunächst ein Bürogebäude der indonesischen Botschaft. Im großen Innenhof dann stehen Sie vor dem ehemaligen Industriegebäude aus dem 20. Jahrhundert, das ab Herbst 2014 vollständig modernisiert und umgewandelt wird.

In dem Gebäude mit seinem Industriecharme entstehen weitläufige Lofts mit großen Balkonen bzw. Gartenterrassen und Privatgärten im Erdgeschoss. Im Dachgeschoss werden 5 Penthäuser mit riesigen Dachterrassen neu gebaut: spektakuläre Panoramablicke über die Dächer Berlins sind garantiert.

Deckenhöhen von ca. 3,50m, teilweise bodentiefe Fenster und offene Wohn-Essbereiche vermitteln wahres Loftfeeling. Der Kreativität bei der Innenausstattung sind somit wenig Grenzen gesetzt. Zur gehobenen Ausstattung zählen des Weiteren Parkett oder geschliffene Betonböden, Fußbodenheizung und qualitativ hochwertige Sanitärobjekte von Markenherstellern.

Weitläufige Grünanlagen

Auf der Rückseite des Grundstücks ist das Anlegen eines Grünstreifens geplant, von dem aus die künftigen Bewohner in weniger als 10 Minuten fußläufig am Hauptbahnhof sind.

Wohnen gegenüber der „Europa City“

Sie wohnen unmittelbar bei der „Europa City“, die sich gerade mitten in der Entstehungsphase befindet. Bundestag, Kanzleramt sowie diverse Ministerien sind in Ihrem direkten Umfeld zu finden. Der Standort im Herzen der City gewährleistet eine schnelle Erreichbarkeit vielfältiger Einkaufsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt sind die Lage am Wasser und schnelle Erreichbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel.

Die wichtigsten Eckpunkte zu diesem Objekt

  • Name des Projektes: „Loftblick 17“
  • Neubau / Sanierung von 42 Eigentumswohnungen, darunter 3 Townhouses
  • bezugsfertig: vsl. Juni 2016
  • Vermarkter: BBI Berlin Brandenburg Immobilien
  • Lage: Großraum Berlin (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Stadt Berlin (Bewertung: 4,5 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Berlin-Tiergarten (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)

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Interview mit NCC Deutschland: Regionsleiter Helmut Kunze zum Neubauprojekt „Wohnen am Campus“

In Berlin-Adlershof realisiert die NCC Deutschland GmbH das Neubauprojekt „Wohnen am Campus“. Mit Helmut Kunze (Foto), Regionsleiter Berlin bei NCC Deutschland, sprachen wir über das Bauvorhaben am Wissenschaftsstandort, kommende Wohnlagen in Deutschland und darüber, wie NCC vorgeht um herauszufinden, was Käufer von Neubau-Immobilien wirklich wollen.

Helmut Kunze, Regionsleiter Berlin NCC Deutschland

Helmut Kunze, Regionsleiter Berlin NCC Deutschland

 Mit den Townhouses und Eigentumswohnungen im Neubauprojekt „Wohnen am Campus“ bietet NCC eine breite Wohnungs- und Häuservielfalt. Welche Elemente sind Ihnen bei der Ausstattung der Objekte besonders wichtig?

Helmut Kunze: Bei der Planung des Projektes haben wir darauf geachtet, dass wir für jede Zielgruppe etwas im Angebot haben – von den Eigentumswohnungen mit 60 Quadratmetern bis zu den Townhouses mit 210 Quadratmetern. Alle Objekte bestehen aus modernen und hellen Räumen mit bodentiefen Fenstern. Fußbodenheizung, Parkett und elektrische Rollläden gehören genauso zur Ausstattung wie Balkone oder Terrassen. Die Townhäuser verfügen sogar über zwei Dachterrassen. Außerdem gehört zu jeder Wohnung ein Tiefgaragenstellplatz. In den Townhäusern sind die Garagen bereits integriert.

 Was zeichnet das städtebauliche Konzept „Wohnen am Campus“ aus Ihrer Sicht aus?

Helmut Kunze: Charakteristisch für das Gebiet, in dem in den nächsten Jahren 1.400 Wohneinheiten entstehen, ist die gelungene Mischung aus Geschosswohnungsbauten, Stadtvillen und städtischen Reihenhäusern. Die städtebauliche und architektonische Gestaltung war für den Entwicklungsträger, die Adlershof Projekt, ein wesentliches Kriterium bei der Vergabe der Grundstücke. Großer Wert wurde auch auf die öffentlichen Grünanlagen und Wege gelegt. Im Zentrum des Quartiers ist bereits ein grüner Stadtplatz in Form eines Angers geschaffen worden.

Welches Entwicklungspotenzial sehen Sie für den Stadtteil „Adlershof“ – abgesehen von der Nähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen und dem Campus?

Helmut Kunze: Der Stadtteil Adlershof besteht aus der Wissenschaftsstadt im Süden des Adlergestells und dem nördlich gelegenen historischen Ortskern. Dieser ist gründerzeitlich geprägt mit Marktplatz, Schulen, Kirchen, Geschäften und Restaurants rechts und links der Dörpfeldstraße. Die Angebote auf beiden Seiten werden von der wachsenden Nachfrage durch die 2.500 neuen Bewohner des Bereichs Wohnen am Campus und von den steigenden Beschäftigtenzahlen profitieren. Die Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Adlershof wird in den nächsten Jahren durch zwei neue Fuß- und Radwegbrücken über das Adlergestell und die Bahntrasse verbessert.

NCC realisiert deutschlandweit innovative Bauprojekte für Menschen in jeder Lebensphase. Einige Bauträger führen groß angelegte Marktbefragungen durch, um die Bedürfnisse ihrer Kunden heraus zu finden. Wie gehen Sie vor, um „alles richtig zu machen“?

Helmut Kunze: Bei der Planung von großen Projekten oder bei der Erschließung neuer Regionen beauftragen wir unabhängige Forschungsinstitute mit einer umfassenden Marktanalyse. Für den Großteil unserer Projekte führen unsere erfahrenen Projektleiter die Markteinschätzungen selbst durch. Bei NCC gibt es dafür standardisierte Prozesse, die das Vorgehen deutschlandweit vereinheitlichen.

Gibt es Regionen auf dem deutschen Immobilienmarkt, die über ein bislang wenig genutztes Wachstumspotenzial verfügen? Wenn ja, welche sind das Ihrer Meinung nach?

Helmut Kunze: NCC ist neben unserem Heimatmarkt Berlin vor allem in den Wachstumsregionen Hamburg, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Köln/Bonn, Rhein-Neckar/Stuttgart, Sachsen und entlang der Ostseeküste tätig. In diesen Regionen sehen wir nach wie vor Wachstumspotenzial.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Aktuelle Bauvorhaben der NCC Deutschland GmbH im Großraum Berlin finden Sie hier

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Der neubau kompass informiert über Neubauprojekte und aktuelle Bauvorhaben im Großraum Berlin

Berlin peilt Standorte für insgesamt 43.000 Neubauwohnungen an

Bis zum Jahr 2030 erwartet der Berliner Senat einen Bevölkerungszuwachs von über 250.000 Menschen. Stadtplaner mahnen, dass spätestens bis zum Jahr 2025 insgesamt 137.000 Neubauwohnungen entstehen müssen, um diesem enormen Bedarf gerecht zu werden.

Im „Stadtentwicklungsplan Wohnen Berlin“ basteln Politiker und Stadtplaner nun an einem Konzept, das festlegt, wo dieser dringend benötigte Wohnraum entstehen könnte. Auf das Schaffen von Neubaugebieten am Stadtrand will man vorerst verzichten.

Neubauprojekt: BORGMANN 16

Blick von der Terrasse eines Neubaus in der Thulestraße / Trelleborgerstraße in Pankow. Foto: CR Capital Real Estate AG

Ins Visier rücken 24 Areale für den potenziellen Wohnungsneubau. Sie befinden sich in den unterschiedlichsten Stadtgebieten. Wichtig ist den Planern, dass die Wohnungsvielfalt der Hauptstadt erhalten bleibt, die charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Stadtviertel berücksichtigt werden und die soziale Mischung gewahrt wird. Ein weiterer Fokus wird auf der Nachverdichtung der Stadt liegen. Diese 24 Areale könnten – Stand August 2014 – den Bau von insgesamt 43.000 Wohneinheiten gewährleisten, wenn es nach den Plänen der Berliner Stadtverwaltung geht.

Diese Stadtteile befinden sich im Visier

Die Hälfte der potenziellen neuen Standorte befindet sich nahe der Innenstadt, während die übrigen sich eher am Stadtrand verteilen. Die ersten Planungen gehen davon aus, dass bis zu 2.500 neue Wohneinheiten im historischen Zentrum möglich sind, weitere 2.000 Neubauwohnungen könnten in der Luisenstadt entstehen. Potenzielle Neubaugebiete sind auch das Gebiet um die Oberspree in Friedrichshain-Kreuzberg, Alt-Lichtenberg und das Gleisdreieck.

Wohnungsbau-Potenziale bietet des Weiteren die Europacity, die wir in den kommenden Wochen im Stadtteilportrait vorstellen werden und – wieder einmal – Pankow, das in den vergangenen Jahren bereits enormen Zuwachs an Neubauprojekten erfahren hat.

Flächen für jeweils ca. 2.700 neue Wohnungen finden sich – zumindest auf dem Reißbrett der Stadtplaner – derzeit in Lichterfelde-Süd, Spandau und in Köpenick. Insbesondere der zuletzt genannte Standort zählt zu den Gebieten in Berlin, die sich in den vergangenen Jahren als beliebter Wohnstandort etablieren konnten.

Auch das auf unserem Foto dargestellt Neubauprojekt „BORGMANN 16“ mit 42 Eigentumswohnungen entsteht derzeit in Köpenick. Lesen Sie mehr dazu.

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Berlins neues Wohngebiet: Osthafengelände

Viele unterschiedliche Bauwerke haben sich im Laufe der Geschichte bereits auf dem Gelände des ehemaligen Osthafens an der Spree angesiedelt. Gewerbe- und Lagerhallen, Medienunternehmen, Logistik-Dienstleister, Modelabels und IT-Startups: facetten- und abwechslungsreich gestaltet sich das Gebäudebild in jedem Fall. Und: Jetzt kommen erstmalig in der Geschichte dieses Gebietes neben den bereits bestehenden 70 Unternehmen dort auch neue Wohnanlagen dazu.

Neubauprojekt mit Blick auf das Hafengelände und die Spree: The White

Neubauprojekt mit Blick auf das Hafengelände und die Spree: The White

Die Wohnnutzung ist wahrlich eine Novität für das im Jahr 1913 als Industriehafen in Betrieb genommene Gelände. Jetzt wird das Areal „einer neuen Nutzung zugeführt und in den stadträumlichen Zusammenhang integriert“, wie die Stadtplaner es ausdrücken.

Ein Neubauprojekt mit 68 Eigentumswohnungen

Mitten zwischen MTV und einem US-Brausehersteller entstehen direkt an der Spree im Bauvorhaben „The White“ 68 Eigentumswohnungen in gehobener Ausstattung. Gedacht sind sie nicht zuletzt für die Menschen, die auf dem Gelände des Osthafens arbeiten: Fernsehleute, Modedesigner, Businesspeople.

Der Osthafen gehört zu Friedrichshain, einem der begehrtesten Wohngebiete der Hauptstadt. Das hat mittlerweile seinen Preis: ab ca. 3.500 EUR/qm ist man dabei. Dafür wohnt man nur einen Steinwurf von Oberbaum-Brücke und Eastside Gallery entfernt und das ist zugegebenermaßen ziemlich trendy. Die Fertigstellung ist für Anfang 2015 geplant.

Highlight: die Wasserlage

Was eindeutig für den Standort am Osthafen spricht, ist die direkte Lage am Wasser. Wohnungen mit Wasserblick gibt es viele, Neubaugebiete direkt am Wasser hingegen weniger. Das zieht neben den vielfältigen Eigennutzern natürlich auch Kapitalanleger, darunter immer mehr aus dem Ausland, an.

Dabei ist „The White“ nur der Anfang: weitere Neubauwohnungen werden zwischen Elsenbrücke und der Eventlocation „Labels2“ in Kürze realisiert. Haben sich Grundstückskäufer vor einigen Jahren noch um Flächen für neue Gewerbeeinheiten auf dem Gelände des Osthafens gerissen, rücken jetzt die neuen Wohngebiete in den Fokus des Kaufinteresses.

Ein weiteres Neubaugebiet ist östlich des Osthafengeländes geplant: hier veräußert die Deutsche Post AG Stück für Stück Flächen an der Mühlenstraße. Gebaut werden soll ein modernes Gebäude-Ensemble mit 231 Wohnungen.

Pluspunkt: gute Verkehrsanbindung

Was eindeutig für den Standort an der Nordseite des Spreeufers spricht, ist die hervorragende Verkehrsanbindung: neben der direkten Straßenführung in die City gibt es Haltestellen für U- und S-Bahn sowie Regionalzüge. Kurze Wege bestehen auch zu Restaurants, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten und Schulen.

So ist auch der alte Osthafen mittlerweile zu einem Synonym des Wandels in der Hauptstadt geworden. Und diese Entwicklung nimmt vorerst kein Ende: der Spreeraum gilt derzeit gemessen an der reinen Fläche als das größte zusammenhängende Entwicklungsgebiet im innerstädtischen Gebiet Berlins.

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Wohnen im Herzen der City: Neubauprojekt Joli Coeur in Berlin-Charlottenburg

In Berlin-Charlottenburg, im Herzen der City sozusagen, entsteht aktuell ein neues Bauvorhaben mit dem Namen „Joli Coeur“, das heißt übersetzt „Hübsches Herz“. Ist Nomen tatsächlich Omen? Was darf man von diesem Bauvorhaben erwarten? Zumindest wohl einiges an Spaß, denn das Moto des Projektes, welches eine Kombination aus Sanierung und Neubau darstellt, lautet „Hier wohnt die Freude“.

Neu in Charlottenburg: Joli Coeur

Neu in Charlottenburg: Joli Coeur

 

4 verschiedene Wohnungstypen

Zur Auswahl stehen 4 verschiedene Wohnungstypen in unterschiedlichen Designs für vielfältige Geschmäcker. Das Wohnensemble nimmt gleich mehrere Straßen ins Beschlag: gebaut wird in der Mollwitzstraße, dem Heubnerweg und in der Sophie-Charlotten-Straße.

Ein Neubau in schlichter weißer Fassade ergänzt das historische Gründerzeithaus in Backstein, bei dem es sich um eine ehemalige Geburtsklinik handelt. Dieses Gebäude wird kernsaniert und später Wohnungen mit 2 bis 5 Zimmern auf Wohnflächen von ca. 40m² bis ca. 200m² beherbergen. Ziel ist, beide Häuser, so unterschiedlich sie auch sein mögen, zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen.

Etwas kleiner fallen mit Wohnflächen zwischen ca. 40m² bis über 140m²  die Wohneinheiten im Neubau aus. Vier unterschiedliche Ausstattungslinien für unterschiedliche Geschmäcker schaffen ein individuelles Wohnambiente.

KfW 55 und KfW 70 Standard sowie Denkmal-AfA

Die Neubauwohnungen entstehen im energieeffizienten KfW 55 Standard. Im Altbau entspricht das ausgebaute Dachgeschoss dem KfW 70 Standard. Wer in eine Wohnung im sanierten Bestandsgebäude investiert, hat die Möglichkeit, sich mit der Denkmal-AfA Steuervorteile zu sichern.

Gehobenes Ausstattungsniveau

Fast alle Wohneinheiten – ob Alt- oder Neubau sind mit einem Balkon, einer Loggia oder einer Terrasse sowie Echtholzböden ausgestattet. Neubauwohnungen erhalten Fußbodenheizung. Markenbäder mit hochwertigen Sanitärelementen sollen auch höchste Wohnansprüche erfüllen. Lüftungselemente, welche direkt in die Fassade integriert werden, schaffen ein angenehmes Raumklima. Eine Tiefgarage gehört zum Bauprojekt.

Erholsame Außenanlagen

In das gesamte Areal einbezogen ist ein denkmalgeschützter Garten mit altem Baumbestand. Ein Brunnen mit beleuchteter Fontäne wird so in die Grünfläche integriert, dass das alte Gebäude seine Strahlkraft wieder erhält.

Besichtigungstermine Dienstag – Freitag

Sie können sich dieses Bauprojekt vor Ort anschauen: Dienstag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10.30 bis 13 Uhr in der Mollwitzstraße 12.

Die wichtigsten Eckdaten

  • Name des Projektes: „Joli Coeur“
  • Neubau / Sanierung von 57 Eigentumswohnungen
  • bezugsfertig: vsl. III. Quartal 2016
  • Vermarkter: ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting
  • Lage: Großraum Berlin (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Stadt Berlin (Bewertung: 4,5 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Berlin-Charlottenburg (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)

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Neubauprojekt in Weißensee: Kiezwohnen im Komponistenviertel

In der Tradition klassischer Berliner Wohnungsbauten entsteht in moderner Architektur im Komponistenviertel in Berlin-Weißensee das Neubauvorhaben „Kiezwohnen im Komponistenviertel“. Zur Auswahl stehen insgesamt 93 Eigentumswohnungen mit 2 bis 5 Zimmern und Wohnflächen von ca. 42m² bis ca. 142m².

Neubauprojekt: Kiezwohnen imKomponistenviertel

Neubauprojekt: Kiezwohnen im Komponistenviertel

Eine an der Musik orientierte Architektur

Die Wohnungen verteilen sich auf 6 Mehrfamilienhäuser, jedes ist mit einer anderen Fassadengestaltung versehen und trägt einen musikalischen Namen. Sie haben die Wahl zwischen Toccata, Prélude, Étude, Sonata, Kantate und Scherzo.

Mit diesem Neubauprojekt möchte der Berliner Architekt Stephan Höhne sowohl jedem einzelnen Haus einen eigenen Charakter verleihen als auch das gesamte Projekt so stimmig wie möglich gestalten. Das Gebäude-Ensemble entsteht im energieeffizienten KfW 70 Standard (EnEV 2009).

Die Mehrfamilienhäuser sind miteinander verbunden. Die Architektur orientiert sich an einer Mischung aus gediegener Idylle im Stil der Gründerzeit und eleganter Moderne. Ein abgeschlossener Hofgarten mit altem Baumbestand und eine große Freifläche mit Spielplatz runden das Wohnprojekt ab.

Hohes Ausstattungsniveau in allen Wohnungen

Alle Wohneinheiten des Neubauvorhabens verfügen über einen Balkon, einen Privatgarten, eine Loggia oder eine Terrasse. Eichenparkett und Fußbodenheizung sind weitere Ausstattungselemente.

Sie wohnen auf großzügigen Grundrissen. Große Holz-Fenster mit Wärmeschutzverglasung lassen viel Licht in die Räume. Zusätzlich zum Hauptbad verfügen die meisten Wohnungen über ein Gäste-Bad. Keramiken, Armaturen, Tür- und Fensterbeschläge sowie die Schalter können Sie individuell auswählen.

Wohnen im Komponistenviertel

Das Bauvorhaben entsteht in einem beliebten Wohnviertel an der Grenze zum Prenzlauer Berg. Sie wohnen mitten in einem Gründerzeitkiez und nutzen eine sehr gute Infrastruktur mit Kitas, vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel im nahen Umfeld.

Grüne Lage

Das Komponistenviertel ist geprägt von zahlreichen Grünflächen. Nicht weit ist es zum Weißensee, auch Parks und Flächen mit altem Baumbestand sind schnell erreicht.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projektes: „Kiezwohnen im Komponistenviertel“
  • Neubau von 93 Eigentumswohnungen
  • bezugsfertig: vsl. Mitte 2015
  • Vermarkter: Strategis
  • Lage: Großraum Berlin (Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Stadt Berlin (Bewertung: 4,5 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Berlin-Weißensee (Bewertung: 3 Sterne von 5 möglichen)

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Stadtteilportrait: Berlin-Steglitz

In unserem heutigen Stadtteilportrait stellen wir Steglitz vor – kein billiges Pflaster, was die Quadratmeterpreise betrifft, wer jedoch in dieses Viertel zieht, findet neben zahlreichen Grünflächen und Berlins zweitgrößter Einkaufsstraße vieles, was den Alltag lebenswert macht.

Neubauprojekt in Berlin: SüdendTerrassen

Neubauprojekt in Berlin: SüdendTerrassen

Steglitz gehört neben Dahlem, Lichterfelde, Lankwitz, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf zum gleichnamigen 6. Verwaltungsbezirk Steglitz-Zehlendorf und liegt im Südwesten der Hauptstadt an der Grenze zwischen Innenstadt und vorstädtischen Wohnbezirken. Rund 285.000 Einwohner zählt der gesamte Verwaltungsbezirk.

Damals: das größte Seidenbauzentrum in Preußen

Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und meint so viel wie „Ein Ort, wo es Steglitze gibt“. Historiker vermuten, dass das ehemalige Dorf um 1250 gegründet wurde. Durch die Lage an einer ehemaligen Handelsstraße konnte sich Stegelitz, wie es damals noch hieß, im Laufe der Jahrhunderte als Handelsort etablieren. Im frühen 19. Jahrhundert entwickelte sich die Ortschaft sogar zum größten Seidenbauzentrum in Preußen.

Heute: urbanes Leben

In Steglitz genießen Sie im Gegensatz zum geruhsamen Dahlem mit seinen noblen Villen oder dem mondäneren Zehlendorf großstädtisches Flair. Mietshäuser, Neubaugebiete und zahlreiche Geschäftshäuser sorgen für ein turbulentes Leben inmitten der Metropole.

Berlins zweitgrößte Einkaufsstraße

Die geografische Mitte des Bezirks ist die bereits erwähnte Schloßstraße – mit zahlreichen Shops, Fachgeschäften, Supermärkten, Bioläden, hochwertigen Boutiquen und gastronomischen Highlights die zweitgrößte Einkaufsstraße der Metrople.

In unmittelbarer Entfernung zur Schloßstraße haben sich zahlreiche Neubaugebiete etabliert. Wer hier wohnt, genießt einige Vorteile: neben den Einkaufsmöglichkeiten zum Beispiel zahlreiche Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, dazu gibt es einige Kinos und vielfältige Grünflächen wie den Steglitzer Stadtpark. Ebenfalls nicht weit ist es zum Botanischen Garten in Dahlem und nur wenige S-Bahn-Stationen trennen Sie vom beliebten Wannsee. Weitere Erholungsmöglichkeiten bietet der Teltowkanal.

Quadratmeterpreise in Steglitz um ca. 28 Prozent gestiegen

Im Jahresvergleich zogen die Preise für eine Eigentumswohnung in Steglitz aktuell um ca. 28 Prozent an. Der Durchschnittspreis pro Quadratmeter beläuft sich auf ca. 2.150 Euro.

Zahlreiche Schulen zur Auswahl

Im gesamten Bezirk Steglitz-Zehlendorf finden Sie ca. 91 allgemeinbildende Schulen der unterschiedlichsten Ausrichtungen. Davon entfallen über 30 dieser Schulen auf Steglitz. Wesentlich umfangreicher ist die Auswahl bei Kitas und Kindergärten: weit über 100 Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinen bieten in Steglitz Plätze an.

Wer in Steglitz auf die Suche nach einer Eigentumswohnung geht, dem stehen einige Neubauprojekte zur Auswahl. Zum Beispiel die „SüdendTerrassen“ in der Brandenburgischen Straße. Lesen Sie mehr zu den SüdendTerrassen auf unserem Foto.

Aktuelle Neubau-Immobilien im Großraum Berlin finden Sie auf dem neubau kompass.

Preise für Neubauwohnungen in Berlin steigen um 5,7 Prozent

Wird Berlin das neue München? In absehbarer Zeit vielleicht – zumindest in Bezug auf die Preisentwicklung am Immobilienmarkt. Um ca. 5,7 Prozent sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen in der Hauptstadt im Jahresvergleich gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Immobilienindex 2014 hervor, den das Marktforschungsinstitut Bulwiengesa jetzt vorgelegt und die Berliner Morgenpost ausgewertet hat.

3.700 Euro kostet der Quadratmeter nun im Schnitt. Am teuersten sind Lagen in Berlin-Mitte: da schlagen die Quadratmeterpreise schon mal mit bis zu ca. 10.000 Euro zu Buche, Penthouse-Einheiten kosten sogar schon ca. 15.000 Euro. In Berlin sind diese Summen immer noch nicht ganz so alltäglich.

Preise in Wedding und Tiergarten ziehen an

Am stärksten sind die Preise in den vergangenen 12 Monaten in Wedding und in Tiergarten gestiegen. Mit der höchsten Preissteigerung wartet Wedding auf. Hier kostet der Quadratmeter ca. 20,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. In Tiergarten kletterten die Quadratmeterpreise um ca. 18,5 Prozent im Jahresvergleich.

Sanierungsprojekt in Wedding: Gründerzeithaus Wedding

Sanierungsprojekt in Wedding: Gründerzeithaus Wedding

Mal ehrlich: wer wollte vor zehn Jahren noch gerne in Wedding wohnen? Mittlerweile hat dieser Stadtteil innerhalb Berlins sogar eine der höchsten Wohnungsbauraten überhaupt zu verzeichnen. Wir stellen die Gegend, insbesondere den Altbezirk Wedding, in Kürze im Stadtteilportrait vor. Trotz der hohen Preissteigerungen zählt der Bezirk mit Durchschnittspreise von ca. 2.650 Quadratmetern zu den günstigsten Standorten in der Hauptstadt.

Die teuersten Wohnungen gibt’s in Mitte

Nach wie vor gehört Berlin-Mitte zu den teuersten Vierteln der Metropole. Hier müssen Käufer von Neubauwohnungen ca. 4.600 Euro pro Quadratmeter zahlen. Damit ist die Innenstadtlage derzeit teurer als das renommierte Zehlendorf am Stadtrand.

Günstige Neubauprojekte in Pankow

Geringe Preissteigerungen haben die Bezirke Pankow und Köpenick zu verzeichnen. Hier ist der Wettbewerb hoch: etliche Neubauprojekte sind in beiden Stadtteilen realisiert worden. Der Käufer zahlt ca. 3.000 Euro pro Quadratmeter. Das ist im Rahmen, auch in Berlin.

Ein Grund für den rasanten Preisanstieg in Berlin ist Insidern zufolge das wachsende Interesse von Kapitalanlegern an Objekten in der Hauptstadt. Darüber hinaus gibt es noch eine ganz einfache Rechnung: rund 250.000 neue Bürger werden in Berlin bis zum Jahr 2025 zuziehen. Bis dahin müssen ca. 137.000 neue Wohneinheiten realisiert werden. Die Nachfrage steht derzeit einem immer noch verhältnismäßig geringen Angebot gegenüber.

Erfahren Sie mehr zu aktuellen Neubauprojekten im Großraum Berlin auf dem neubau kompass.
Mehr zum auf dem Foto dargestellten Sanierungsprojekt lesen Sie hier:

Im neubau kompass Interview: Benjamin Röhrborn (Niederlassungsleiter formart Berlin) über das Berliner Neubauprojekt “The Mile!”

In zentraler Lage entsteht durch formart derzeit das Neubauprojekt “The Mile!”. Benjamin Röhrborn leitet die Berliner Niederlassung des Bauträgers formart und spricht im neubau kompass Interview nicht nur über das innovative Bauvorhaben, sondern gibt zugleich einen Einblick in den aktuellen deutschen Immobilienmarkt und die Konsequenzen, die sich daraus für Käufer und Bauträger ergeben.

 

Benjamin Röhrborn, Niederlassungsleiter formart Berlin

Benjamin Röhrborn, Niederlassungsleiter formart Berlin

Berlin-Mitte ist mit „The Mile!“ um ein innovatives Neubauprojekt reicher. Was sind die Highlights in diesem Wohnprojekt?

Benjamin Röhrborn: Zunächst ist natürlich die Lage besonders attraktiv. Nah an der Berliner Mitte mit dem Alexanderplatz und in unmittelbarer Nähe zum Neubau des Bundesnachrichtendienstes.

Darüber hinaus wird die Mischung der künftigen Bewohner „The Mile!“ einen besonderen Flair geben, da wir in dem Projekt von kompakten Mikroapartments über familiengerechte Wohnungen in mittlerer Größe bis zum hochwertigen Penthouse generationsübergreifende Wohnlösungen für jede Lebenssituation anbieten. Insgesamt entwickeln wir 270 Wohnungen in vier Gebäuden mit Wohnungsgrößen von 35 bis 150 Quadratmetern. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und die Ost-West-Ausrichtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre zu jeder Tageszeit.

Ein zentrales Element: der Servicegedanke

Ein weiterer wichtiger Baustein im Konzept von „The Mile!“ ist der Servicegedanke, der einen besonderen Mehrwert dieser Immobilie darstellt. Über den üblichen Hausmeisterservice hinaus wird ein spezieller Concierge- und Doormanservice für Sicherheit sorgen und auch Erledigungen für die Hausbewohner übernehmen. Vom Reinigungsservice für Wohnung und Kleidung, dem Organisieren von Konzertkarten oder einem Babysitter bis zum gefüllten Kühlschrank, wenn sie von einer Reise zurückkehren.

Für was steht der Name „The Mile“?

Benjamin Röhrborn: Übersetzt man „The Mile!“ aus dem Englischen ins Deutsche, heißt es ganz schlicht „Die Meile“. Gemeint ist damit die Chausseestraße, in der sich unser Projekt befindet. Gemeinsam mit der Friedrichstraße bildet sie derzeit die dynamischste Achse Berlins. Auf dieser Meile pulsiert die ganze Vielfalt der Stadt. Im Umfeld von Torstraße, Rosa-Luxemburg-Platz, Friedrichstrasse und Alexanderplatz befinden sich zahlreiche In-Restaurants, Museen sowie große und kleine Theater.

Im Exposé vermerken Sie, dass jedes Haus ein individuelles Konzept mit künstlerischen Attributen beinhaltet. Was hat es damit konkret auf sich? Glauben Sie, dass ein derartiges Feature die Nachfrage erhöhen wird?

Benjamin Röhrborn: „The Mile!“ interpretiert mit seinen vier Gebäudeteilen „The BoND“, „The Gallery“, „The Cosmopolitan“ und „The Avenue“ die charakteristischen Facetten des Umfelds. Im Rahmen des künstlerischen Gesamtkonzeptes erhält jedes Haus so seine eigene Identität.

Dieses Feature wird vielleicht nicht der Hauptinvestitionsgrund werden, aber wir alle haben das Bedürfnis, uns immer mehr mit unserem Wohnraum zu identifizieren. Je mehr ein solcher Wohnkomplex mit seiner Architektur, seiner Innenausstattung und auch mit seinem Namen einem Lebensgefühl entspricht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bewohner dort wohlfühlen und selbstverwirklichen können.

“The Mile!“ erhält wie immer mehr innovative Neubauvorhaben einen Concierge-Service. Dieses Angebot ist in Deutschland verhältnismäßig neu. Konnten Sie bereits bei anderen Objekten aus Ihrem Portfolio Erfahrungen mit der Annahme derartiger Dienstleistungen auf dem deutschen Markt machen?

Benjamin Röhrborn: Die Leistung eines Concierge Services oder Doormans kostet Geld. Natürlich würden wir so einen Service nicht ohne vorherige Recherche in einem Haus anbieten. Wir haben uns zahlreiche höherwertige Projekte in Deutschland angesehen und auch Kapitalanleger und Eigennutzer gefragt, die eine typische Zielgruppe für „The Mile!“ sind.

Das Sicherheitsbedürfnis der Käufer nimmt zu

Im Ergebnis lassen sich zwei Fakten festhalten. Erstens: Das Sicherheitsbedürfnis nimmt gerade in höherwertigen Wohnanlagen rasant zu. Der Grund liegt in den persönlichen Lebenssituationen der Bewohner, die entweder einen Beruf mit einem hohen Anteil an Reisetätigkeit haben oder bei den Mikroapartments, die als Zweitwohnsitz für die berufliche Tätigkeit dienen, der familiäre Lebensmittelpunkt aber in einer anderen Stadt ist.

Hiermit hängt auch der zweite Fakt zusammen: Durch die berufliche Situation der Bewohner oder durch das Vorhandensein von zwei Wohnsitzen bleibt häufig keine Zeit für Einkauf, Reinigung oder Organisation des eigenen gesellschaftlichen Lebens. Hier hilft der Concierge, die verbleibende Freizeit neben der Arbeit optimal zu nutzen.

Was hat sich Ihrer Ansicht nach auf dem Immobilienmarkt in Deutschland in den vergangenen drei Jahren hinsichtlich der Vorlieben der Käufer verändert?

Benjamin Röhrborn: Das ist eine Frage, über die ich Ihnen gerne ein einstündiges Referat halten könnte. Lassen Sie mich drei Aspekte nennen, die aber nur einen Teil des gesamten Themas abdecken. Erstens: Wir haben aufgrund neuer Arbeitsformen und zunehmenden Mobilitätsanforderungen vermehrt den Umstand, dass Lebensmittelpunkt und Arbeitsplatz räumlich auseinanderfallen und am Ort der Arbeit oftmals nur für einen begrenzten Zeitraum ein kleines Apartment benötigt wird. Dies macht attraktive Apartments in großen Städten zu einer guten Anlage für Kapitalanleger mit zahlungskräftigen Mietern.

Zweitens: Wir erleben seit Langem eine Welle der Urbanisierung und Landflucht. Hierdurch werden auch in den Innenstädten Wohnungen für Familien benötigt. In unserem höherwertigen Segment sprechen wir Eigennutzer an, die sich eine größere Familienwohnung in Innenstadtlagen leisten können.

Vielfältige Wohnkonzepte für verschiedene Lebenssituationen

Andere Lösungen muss es jedoch auch für Familien geben, die über weniger Einkommen verfügen. Dabei sind wir auf die Unterstützung und Lösungsvorschläge der Politik angewiesen. Und drittens werden aufgrund der demografischen und soziokulturellen Entwicklung vermehrt kleine bis mittelgroße Wohnungen in Innenstädten benötigt. Die Gründe hierfür sind die veränderten Lebensgewohnheiten und Werte unserer modernen Gesellschaft. Insgesamt sehen Sie, dass wir bei der Entwicklung unserer Wohnprojekte auch genau auf die Megatrends Demografie, Arbeitswelten und soziokulturelle Entwicklung achten müssen und dies auch intensiv tun.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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